Man darf sicher offen sagen, dass die Bürgergemeinschaft Küssaberg etwas Besonderes ist. Nicht nur die gut 700 Mitglieder mit 28 Neueintritten im vergangenen Jahr sprechen für einen erfolgreichen Verein. Während der Hauptversammlung im Inselpavillon wurde den rund 90 anwesenden Mitgliedern die Arbeit der einzelnen Bereiche im vergangenen Jahr präsentiert, die alle unter dem Vereins-Motto „Mit- und Füreinander“ stehen. „Ich staune immer wieder, wie viele ehrenamtliche Helfer wir hier haben“, sagte der Vorsitzende Heinrich G. Bährle zufrieden. Trotzdem ruht sich der Verein nicht auf seinen Lorbeeren aus. Gerade das Projekt „Wohnen im Alter“, dass seit 2016 viele Arbeitsstunden der Ehrenamtlichen, aber auch der Verwaltung und des Gemeinderates in Anspruch genommen hat, wird bis zum erwarteten Spatenstich in 2021 noch viel Planungsarbeit fordern.

Abwechslungsreiche Projekte

Der nicht weniger aktive Bereich „Nachbarschaftshilfe“ denkt aktuell über die Anschaffung eines neuen Busses nach, mit optimierter Einstiegshöhe und besseren Transportmöglichkeiten für Rollstühle, informierte Sascha Klubert (stellvertretender Bereichsleiter Nachbarschaftshilfe). Jürgen Mihailowitsch (Bereichsleiter „Bürgerfreundlicher Service“) will in diesem Jahr den Schwerpunkt auf einen Ausbau des Altersdurchschnitts legen und so auch die jüngeren Bürger in Küssaberg ansprechen. Und im Bereich „Jung und Alt“ zeigte Hildegard Vorwalder viele abwechslungsreiche und sympathische Projekte, die das Gemeindeleben bereichern. Mit den folgenden Wahlen war schnell allen Anwesenden klar, was aktuell die größte Herausforderung des Vereins ist.

Neue Stellvertreterin

Hildegard Vorwalder (Bereichsleiterin Jung und Alt), sowie Dr. Hartmut Venz (stellvertretender Vorsitzender) haben aus privaten Gründen beschlossen, sich aus den offiziellen Leitungspositionen zurückzuziehen und sich nicht mehr zur Wahl zu stellen. „Schade, dass sie aufhören“, hörte man aus vielen Ecken der Zuschauerreihen, während Heinrich Bährle die Entscheidung mitteilt. Zwar hat man mit Sabine Jacobi eine Nachfolge-Kandidatin für den Posten des stellvertretenden Vorstandes gefunden, allerdings hat sich bisher niemand bereit erklärt, die Aufgaben von Hildegard Vorwalder zu übernehmen und somit bleibt die Position vorerst unbesetzt. Einstimmig wurde an dem Abend Sabine Jacobi als stellvertretende Vorsitzende gewählt und Jürgen Mihailowitsch in seinem Amt als Bereichsleiter „Bürgerfreundlicher Service“ bestätigt. Weiter wurde Helmut Hass als Kassierer wieder gewählt und Hans-Otto Habermann, sowie Joachim Zippel als Kassenprüfer bestätig.