Gegen den tatverdächtigen Mann waren zwei Strafanzeigen erstattet worden, in Folge derer Beweismittel bei dem Tatverdächtigen beschlagnahmt wurden. Bei der Auswertung konnte laut Polizei nicht nur der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet werden, sondern Erkenntnisse zu weiteren Tatverdächtigen gewonnen werden, mit denen der Mann aus dem Landkreis kinderpornografisches Material getauscht oder solches verschickt und erhalten hatte. Die Kommunikation fand über Messengerdienste statt.

Elf dieser Kontakte konnten identifiziert werden und agieren aus Deutschland heraus. Bei den identifizierten Personen handelt es sich um neun Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 und 61 Jahren sowie einen Jugendlichen, wie die Polizei mitteilt. Fünf dieser Personen seien bereits einschlägig in Erscheinung getreten.

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Gegen diese elf Personen wurden durch die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen Ermittlungsverfahren eingeleitet und an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden im gesamten Bundesgebiet abgegeben. Die Erkenntnisse über den zwölften identifizierten ausländischen Kontakt wurden dem Bundeskriminalamt übermittelt. Der vorbestrafte Tatverdächtige aus dem Landkreis befindet sich in Haft.

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