Das Jahr 2020 mag der ein oder andere Verein vielleicht gerne aus seinem Kalender streichen. Wegen der Corona-Pandemie und der Kontaktbeschränkungen war und ist ein normales Vereinsleben seit März nicht mehr möglich. Treffen wurden ins Digitale verlagert, Aktivitäten lagen auf Eis und lange geplante oder traditionelle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Und damit ist für viele Vereine auch eine wichtige Einnahmequelle weggebrochen, die aber für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs wichtig ist.

30.000 Euro für von Pandemie betroffene Vereine

Diesen Vereinen und Institutionen möchten die Sparkasse Hochrhein und das SÜDKURIER Medienhaus mit dem mittlerweile elften gemeinsamen Wettbewerb unter die Arme greifen. Unter dem Motto „Wir helfen Vereinen“ loben die Projektpartner 30.000 Euro für Vereine aus, die von der Pandemie besonders stark betroffen waren und sind. Bewerben können sich Vereine und vergleichbare Institutionen aus allen Bereichen (Kultur, Sport, Soziales oder Umwelt). Sei es der Musikverein, dem durch fehlende Konzerteinnahmen Geld für die Jugendarbeit weggebrochen ist, oder der Sportverein, der seine Trainer üblicherweise mit dem Gewinn aus Festen bezahlt.

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„Die Vereine wurden von der Pandemie stark getroffen. Das für uns alle so wichtige aktive Vereinsleben ist seit einigen Monaten stark eingeschränkt. Viele Einnahmequellen sind aufgrund von abgesagten Veranstaltungen weggefallen. Mit unserem Vereinswettbewerb möchten wir den Vereinen in unserer Region helfen, eine finanzielle Grundlage für ihre hoffentlich bald wieder aktive Vereinsarbeit zu bieten“, sagt Heinz Rombach, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Hochrhein.

Bei dem Wettbewerb „Wir helfen Vereinen“ sollen aber auch diejenigen unterstützt werden, die sich in der Corona-Pandemie besonders für die Gesellschaft eingesetzt haben. Wie beispielsweise die Pfadfinder, die einen Einkaufsservice für Risikogruppen auf die Beine gestellt haben, oder die Landfrauen, die Hunderte Masken für Senioren genäht haben. Kurzum: Nachbarschaftshilfe in Corona-Zeiten aller Art.

Beispiele für mögliche Bewerbungen

„Corona hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Nicht trotzdem, sondern genau deshalb unterstützen wir als zwei starke Partner die Menschen am Hochrhein mit diesem tollen Wettbewerb“, sagt Jörg-Peter Rau, Chefredaktion Lokales des SÜDKURIER, und betont damit auch die Bedeutung des Wettbewerbs. Auch für die Sparkasse besitzt der gemeinsame Wettbewerb einen hohen Stellenwert, wie Wolf Morlock, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Hochrhein, hervorhebt: „Der Vereinswettbewerb ist für uns zu einer besonderen Tradition geworden, mit der wir jedes Jahr aufs Neue gemeinsam mit dem SÜDKURIER das Gemeinwohl in unserer Gesellschaft fördern. Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg.“

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Betroffene Vereine und Institutionen sollen bei dem Wettbewerb die Chance bekommen, einen Teil der durch die Pandemie verlorengegangenen Einnahmen zurückzubekommen, damit in das Vereinsleben wieder ein Stück Normalität einkehren kann. Nicht gefördert werden sollen hingegen allgemeine Investitionen in Infrastruktur, Gebäude, sonstige bauliche Anlagen oder Fahrzeuge; coronabedingte Investitionen in Hygienemittel oder Abstandsvorrichtungen sowie satzungsfremde Zwecke. Auch interne Vereinsfeiern oder Vereinsausflüge sind ausgeschlossen.

So funktioniert die Teilnahme beim Vereinswettbewerb

Dateiname : Hochrhein-Sparkasse-Vereine
Dateigröße : 124.50 KBytes.
Datum : 12.01.2021
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Hochrhein-Sparkasse-Vereine
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