Aufgrund der Hitzeentwicklung war ein Fenster zum Wohnbereich geborsten, woraufhin die Wohnung durch den Brandrauch so schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass sie nunmehr unbewohnbar ist. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Innenangriff unter Atemschutz, dem Monitor der Drehleiter und einem Löschangriff von außen.

Eine Wohnung unbewohnbar

Durch das schnelle Eingreifen weitete sich das Feuer nicht zu einem Dachstuhlbrand aus, sondern begrenzte sich auf die Firstseite des Mehrfamilienhauses. Der Brand war relativ rasch unter Kontrolle. Die betroffene Wohnung und der Dachbereich wurden mittels Wärmebildkamera auf Brandnester überprüft. Gegen 20.15 Uhr konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Blick ins Innere der stark in Mitleidenschaft gezogenen Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in der Gartenstraße.
Blick ins Innere der stark in Mitleidenschaft gezogenen Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in der Gartenstraße. | Bild: Feuerwehr Jestetten

Die Familie der betroffenen Wohnung wurde vom Rettungsdienst untersucht, war aber bei dem Brandgeschehen unverletzt geblieben. Sie kam bei Verwandten unter. Die Schadenshöhe dürfte bei mindestens 100.000 Euro liegen; am Nachbarhaus wurden drei Fenster beschädigt.

Zur Brandursache konnte Polizeisprecher Mathias Albicker noch keine Angaben machen. „Das ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen“, so Albicker.

Auch die Fassade des Mehrfamilienhauses wurde schwer beschädigt.
Auch die Fassade des Mehrfamilienhauses wurde schwer beschädigt. | Bild: Feuerwehr Jestetten

Im Einsatz waren die Gesamtfeuerwehr Jestetten mit sieben Fahrzeugen und 35 Kräften unter Leitung des Gesamtkommandanten, Holger Jörns. Vor Ort waren auch Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger, der Notarztwagen aus Dettighofen mit Leitendem Notarzt Dr. Arndt und die Polizei mit zwei Streifenwagen. Der DRK Ortsverein war mit starken Kräften an der Einsatzstelle und versorgte die Helfer mit Getränken und Verpflegung.