Wer mit Haftbefehl gesucht wird, braucht nicht anzunehmen, dass nachts die Chancen besser stehen, unbehelligt über die Grenze reisen zu können. Das zeigt ein aktueller Fall, über den die Bundespolizei berichtet.

Im Fernreisebus von Italien wurde am frühen Freitagmorgen ein 45-Jähriger festgenommen. Er sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt und verbüßt eine 609-tägige Haftstrafe. Zu dieser war er wegen Raubes und mehrfachen Diebstahls verurteilt worden, heißt es im Polizeibericht.

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Am frühen Freitagmorgen kurz nach Mitternacht wurde der 45-jährige Mann am Autobahnübergang in Weil am Rhein durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Er befand sich mit dem Fernreisebus auf dem Heimweg von Italien, als er im Rahmen der intensivierten Schleierfahndung überprüft wurde. Beim Abgleich seiner Personalien mit dem Fahndungssystem wurde festgestellt, dass noch zwei Haftbefehle gegen den Mann zu vollstrecken waren.