Ein jährlicher geistlicher Höhepunkt der KFD (katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) ist die Wallfahrt nach Todtmoos im Marienmonat Mai zum Marien-Gnadenbild, zu der Frauen aus dem ganzen Dekanat Waldshut eingeladen werden. Das KFD-Leitungsteam bemühte sich in diesem Jahr, einen stärkenden und ermutigenden Gottesdienst mit modernen Elementen vorzubereiten, denn durch die vielen Einschränkungen der Corona-Pandemie sind viele Frauen einsam, da oft nur wenige Kontakte erlaubt sind, so die KFD in einer Pressemitteilung.

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Der Wallfahrtsgottesdienst stand unter dem Thema „Trost finden bei Maria“ und wurde von Pfarrer Romuald Pawletta aus der Seelsorgeeinheit St. Verena Mittlerer Hochrhein zelebriert. Rund 30 Frauen kamen aus dem ganzen Dekanat in die Schwarzwaldgemeinde, um in der Wallfahrtskirche gemeinsam zu beten und Kraft zu schöpfen für ihren Alltag.

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Monika Reuther, die sich auf der kfd-Dekanatsversammlung im Juli als neue Geistliche Leiterin vorstellen wird, begrüßte die Anwesenden und gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass trotz aller Auflagen doch so viele Frauen nach Todtmoos gekommen waren. Auch Pater Roman Brud von der Pauliner-Klostergemeinschaft Todtmoos freute sich über jede „mutige“ anwesende Frau. Liebe, Mut, Zuversicht, Hoffnung und Vertrauen in Gottes Wirken seien im Moment so wichtig.

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In einem Dialog zwischen zwei Frauen zu Beginn, in unterschiedlichen Texten und in der Predigt von Pfarrer Romuald Pawletta ging es um die Frage, welches persönliche Bild von Maria wir haben und was Maria uns Frauen heute noch sagen kann. Wenn wir uns Maria nicht nur als ergebene und gehorsame Frau vorstellen, sondern ihr vielschichtiges Frauenbild begreifen lernen, dann kann uns Maria auf Augenhöhe begegnen und unserem Alltag als Schwester und Freundin begleiten, gerade auch in diesen schwierigen Zeiten, die die Frauen auf vielfältige Weise herausfordern.

Pfarrer Romuald Pawletta aus der Seelsorgeeinheit St. Verena Mittlerer Hochrhein (von links), Pater Roman Brud von der Pauliner-Klostergemeinschaft Todtmoos und die Musikgruppe, die den Wallfahrtsgottesdienst musikalisch umrahmte, mit Eva Nübel, Franziska Efinger, Susi Kaiser, Frauenreferentin Gabriele Trapp und Beate Höfler.
Pfarrer Romuald Pawletta aus der Seelsorgeeinheit St. Verena Mittlerer Hochrhein (von links), Pater Roman Brud von der Pauliner-Klostergemeinschaft Todtmoos und die Musikgruppe, die den Wallfahrtsgottesdienst musikalisch umrahmte, mit Eva Nübel, Franziska Efinger, Susi Kaiser, Frauenreferentin Gabriele Trapp und Beate Höfler. | Bild: privat, Birgit Widmer

Eine schöne Atmosphäre schuf die eigens für diesen Gottesdienst zusammengestellte Musikgruppe, die aus Eva Nübel, evangelische Diakonin (Baßgeige), Franziska Efinger (Geige), Susi Kaiser (Gitarre), Frauenreferentin Gabriele Trapp (Gitarre) und Beate Höfler (Gesang) bestand. Als Zeichen der Solidarität spendeten die KFD-Frauen für das Babyhospital Bethlehem, eines der beiden Sozialprojekte, das die katholische Frauengemeinschaft deutschlandweit unterstützt.