Rund 100.000 Besucher haben am Sonntag in Basel gemeinsam den Schweizer Nationalfeiertag gefeiert. Trotz der beachtlichen Teilnehmermenge seien die Feierlichkeiten nach Angaben der Kantonspolizei Basel-Stadt ohne größere Probleme verlaufen.

In der Nacht zum 1. August konnte die Bundesfeier mit Live-Musik und vor allem dem Feuerwerk über dem Rhein wieder stattfinden. Laut Behördenangaben sei der Abend ohne drastische Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Dennoch sei es zu kleineren Einsätzen gekommen.

Polizei: Diebstähle und Schlägereien

Mehrfach habe die Kantonspolizei Basel-Stadt ausrücken müssen, um gegen Jugendliche vorzugehen, die Feuerwerkskörper in Menschenmengen gezündet hatten. Darüber hinaus hätten zwei Verhaftungen wegen Trickdiebstahls und zwei wegen Taschendiebstahls stattgefunden.

Außerdem seien die Ordnungshüter mehrmals aufgrund von Schlägereien gerufen worden, die sich allerdings bis zur Ankunft der Polizisten bereits aufgelöst hätten. Abgesehen davon habe ein Festivalteilnehmer, der seine Promillegrenze falsch eingeschätzt hatte, die Nacht auf der Polizeiwache verbracht.

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Feuerwehr: Einsätze wegen Feuerwerkskörpern

Obwohl die Kantonspolizei die Empfehlung herausgegeben hatte, privates Zünden von Feuerwerkskörpern zu unterlassen, musste die Berufsfeuerwehr insgesamt fünf Mal wegen Kleinbränden ausrücken, die aller Vermutung nach von Feuerwerkskörpern entfacht worden seien.

Jedoch ist Feuer nicht das einzige Element, vor dem man sich in Acht nehmen sollte. Eine vermisste Person konnte gegen 3.30 Uhr von den Einsatzkräften vor dem Ertrinken gerettet werden. Die Person wurde von den Feuerwehrkräften im Rhein gefunden.

Rettungseinsätze

Im Laufe der Feierlichkeiten sei sechs Mal ein Rettungswagen gerufen worden. Zu einem ernsthafteren Zwischenfall sei es gekommen, als eine Frau von Feuerwerkskörpern im Gesicht getroffen wurde. Die Verletzte wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert wurde eine junge Frau nach einem Kreislaufkollaps. Insgesamt meldeten die Sanitäter und Rettungskräfte zwölf Patienten.

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