Vieles wurde auf dem Weg Richtung Gleichberechtigung der Geschlechter erreicht, vieles liegt aber auch selbst in freiheitlichen Ländern wie dem unseren, noch im Argen. Am 8. März, am Weltfrauen-tag, machen weltweit Gruppen, Einrichtungen und politische Akteure auf die Situation von Frauen aufmerksam. Dazu gehört auch der Caritasverband Hochrhein.

Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags kann ab dem 8. März eine Online-Broschüre mit dem Titel „Starke Frauen und ihre Geschichten“ aufgerufen werden. Gestaltet hat sie der Caritas-Fachbereich Migration unter Federführung von Ariadne Birth, Sarah Sprenger und Vidya Gunasiri. In der Broschüre wird der Lebensweg von Frauen mit Migrationshintergrund erzählt. „Sie sind besonders oft mit Vorurteilen konfrontiert und leiden unter der daraus resultierenden Diskriminierung im Alltag“, heißt es in der Broschüre.

Vielfältige Lebenswege

Die sechs vorgestellten Frauen kamen aus Syrien und anderen Ländern nach Deutschland. Krieg, Verfolgung, Gewalt und die oftmals begrenzten Möglichkeiten für ein selbst bestimmtes Leben als Frau, spielen in ihren Geschichten zentrale Rollen. Ebenso das Ziel, sich zu bilden, einen Beruf zu erlernen und zusammen mit Kindern und Familie in Deutschland Fuß zu fassen. „In den inspirierenden Erzählungen wird uns bewusst, wie vielfältig Lebenswege sein können, welche inneren Kräfte Frauen entfalten und was sie trotz vieler Hindernisse erreichen können“, so das in der Broschüre formulierte Fazit der drei Haupt-Organisatorinnen. Sie haben sich ausführlich mit den sechs Frauen unterhalten und sie auch fotografiert. „Herausgekommen“ sind sechs persönliche Lebensgeschichten, die zu einem guten Teil auch Selbstfindungsgeschichten sind. Zu zeigen, dass Migrantinnen keine Bittsteller sind, sondern bemerkenswerte Frauen, die schon viel erreicht haben und dabei Mut, Stärke und Durchhaltevermögen bewiesen haben, ist Anliegen der Organisatorinnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Caritasverband Hochrhein hat schon mehrmals beim Weltfrauentag mit einer Aktion mitgemacht. Vergangenes Jahr organisierte der Fachbereich Migration zum Beispiel einen Kuchen- und Waffelverkauf zugunsten eines Frauenprojekts in Kenia. Zum Fachbereich Migration gehören Migrationsberatung, Jugendmigrationsdienst und Integrationsmanagement.