Bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich wurde Amtsinhaber Emmanuel Macron in der Stichwahl mit 58,5 Prozent (18,8 Millionen Stimmen) bestätigt. Er gehört der liberalen Partei La République en Marche an. Seine Gegenkandidatin Marine Le Pen von der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National erzielte landesweit 41,5 Prozent (13,3 Millionen Stimmen).

Wie wählten die französischen Partnergemeinden der Kommunen am Hochrhein?

Sanary-sur-Mer: Le Pen zieht an Macron vorbei

In Bad Säckingens provenzalischer Partnerstadt Sanary-sur-Mer lag am Sonntag Marine Le Pen mit 51 Prozent (5478 Stimmen) hauchdünn vor Emmanuel Macron mit 49 Prozent (5274 Stimmen). Ihr war es gelungen, die Platzierung zu drehen, denn im ersten Wahlgang hatte der Amtsinhaber mit 29 Prozent noch vor der rechtspopulistischen Herausforderin mit 27,7 Prozent gelegen. Allerdings waren damals 16 Prozent auf den rechtsextremen Kandidaten Éric Zemmour entfallen. An der Stichwahl beteiligten sich 72,9 Prozent der Wahlberechtigten.

Bandol: Macron liegt knapp vor Le Pen

In Bandol, der südfranzösischen Partnerstadt von Wehr, konnte Emmanuel Macron bei der Stichwahl seinen Vorsprung aus dem ersten Wahlgang gegenüber Marine Le Pen knapp verteidigen. Der Amtsinhaber erzielte 51,9 Prozent (3098 Stimmen), die rechtsextreme Politikerin kam auf 48,1 Prozente. 71,5 Prozent der Berechtigten beteiligten sich an der Wahl. Im ersten Wahlgang hatte Macron 29,8 Prozent, Le Pen 25,7 Prozent erzielt.

Le Croisic: Klare Sache für den Amtsinhaber

Klare Kräfteverhältnisse herrschen in Le Croisic. In Laufenburgs bretonischer Partnerstadt kam der amtierende Präsident auf 64,7 Prozent (1805 Stimmen), seine Gegenkandidatin vom Rassemblement National auf 35,3 Prozent (986 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag mit 76,8 Prozent relativ hoch. Im ersten Durchgang hatte Macron 35,8 Prozent erzielt, Le Pen 19,6 Prozent.

Mehun: Macron dreht Ergebnis des ersten Wahlgangs

Im zentralfranzösischen Mehun-sur-Yèvre, Partnergemeinde von Murg, gelang es Amtsinhaber Emmanuel Macron das Ergebnis in der Stichwahl zu drehen. Im ersten Wahlgang war er mit 29,3 Prozent noch knapp hinter Marine Le Pen mit 30,2 Prozent gelegen. Am Ende lag Macron jetzt mit 52,8 Prozent (1741 Stimmen) vor Le Pen mit 47,2 Prozent (1559 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 71,9 Prozent.

Le Grand Lemps: 55 Prozent für Macron

In Dogerns Partnergemeinde Le Grand-Lemps kam Emmanuel Macron auf 55 Prozent (797 Stimmen), seine Gegenkandidatin Marine Le Pen auf 45 Prozent (652 Stimmen). Im ersten Wahlgang hatte der Amtsinhaber 28,4 Prozent erzielt, die Rechtspopulistin 25,0. Die Wahlbeteiligung in dem 30 Kilometer westlich von Grenoble liegenden Ort betrug 78,6 Prozent.

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Plombières: Le Pen drei Stimmen vor Macron

Im lothringischen Kurort Plombières-les-Bains verteidigte Marine Le Pen mit nur drei Stimmen ihren ersten Platz gegenüber Emmanuel Macron. Sie kam in der Stichwahl auf 50,3 Prozent (468 Stimmen) gegenüber 29,0 Prozent im ersten Wahlgang. Der Amtsinhaber musste sich mit 49,7 Prozent (463 Stimmen) begnügen, im ersten Durchgang waren es 27,4 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Prozent.

Le Castellet: Deutlicher Vorsprung für Le Pen

Einen relativ deutlichen Vorsprung erzielte die rechtspopulistische Politikerin Marine Le Pen in Le Castellet. In der provenzalischen Partnergemeinde Herrischrieds kam sie bei der Stichwahl auf 56 Prozent (1750 Stimmen), der Amtsinhaber Emmanuel Macron nur auf 44 Prozent (1377 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei relativ hohen 77,2 Prozent. Im ersten Wahlgang war Le Pen auf 30,2 Prozent gekommen, Macron auf 25,3.

Blois: Amtsinhaber deutlich vorn

Deutlich verbessert hat Emmanuel Macron sein Ergebnis in der Waldshut-Tiengener Partnerstadt Blois. Im ersten Wahlgang kam der Amtsinhaber mit 28,3 Prozent nur auf Platz 2 (hinter dem Linken Jean-Luc Mélenchon mit 28,5 Prozent). In der Stadt an der Loire stimmten 69,22 Prozent (11.622 Stimmen) für Macron, 30,78 Prozent erhielt Marine Le Pen (30,78). Die Wahlbeteiligung lag bei 65,61 Prozent.

Combrit Sainte Marine: Macron deutlich vor Le Pen

Mit 75,03 Prozent (2117 Stimmen) setzte sich Amtsinhaber Emmanuel Macron in Grafenhauses Partnergemeinde Combrit Sainte-Marine in der Stichwahl deutlich gegen Marine Le Pen (24,07 Prozent, 671 Stimmen) durch. Im ersten Wahlgang stimmten 38,44 Prozent der Wähler für Emanuel Macron (1164 Stimmen), auf seine Herausforderin entfielen 12,58 Prozent (381 Stimmen). Die Wahlbeteiligung in der bretonischen Gemeinde lag bei 80,81 Prozent.

Machecoul-Saint-Même: Macron baut Vorsprung aus

Seinen Vorsprung aus dem ersten Wahlgang deutlich ausbauen konnte Emmanuel Macron in Machecoul-Saint-Même. In der Partnergemeinde von Ühlingen-Birkendorf entfielen 60,67 Prozent der Stimmen auf den Amtsinhaber (2544 Stimmen), Marine Le Pen kam 39,33 Prozent (1649 Stimmen). Im ersten Wahlgang war Macron auf 34,19 Prozent der Stimmen gekommen, Le Pen auf 22,93. In der bretonischen Gemeinde lag die Wahlbeteiligung bei 75,32 Prozent.

Arradon: 80,68 Prozent für Macron

Im Vergleich sein bestes Ergebnis erzielt der Amtsinhaber in Arradon, der bretonischen Partnergemeinde von Höchenschwand. Hier entfielen 80,68 Prozent der Stimmen auf den Amtsinhaber (3052 Stimmen), für Marine Le Pen stimmen 19,32 Prozent der Wähler (731 Stimmen). Bereits im ersten Wahlgang lag der Amtsinhaber mit 43,40 Prozent deutlich vorn (1793 Stimmen), Le Pen kam auf 9,05 Prozent (374 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag mit 82,41 Prozent deutlich über dem Landesschnitt.

Saint-Pierre-de-Chandieu: Le Pen 9 Stimmen vor Macron

In Saint-Pierre-de-Chandieu konnte Herausforderin Marine Le Pen das Rennen knapp für sich entscheiden. Sie erhielt in der Lauchringer Partnergemeinde (in der Nähe von Lyon) 50,16 Prozent (1408 Stimmen), Macron kam auf 49,84 Prozent (1399 Stimmen). Knapp war es auch im ersten Wahlgang: Hier war Le Pen auf 31,77 Prozent gekommen, Macron auf 29,23 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,12 Prozent.

Bellême: Macron setzt sich ab

In der Stühlinger Partnerstadt Bellême kam der Amtsinhaber in der Stichwahl auf 60,3 Prozent (404 Stimmen), für Marine Le Pen votierten 39,7 Prozent (266 Stimmen). Im ersten Wahlgang entfielen 34,93 Prozent auf Emmanuel Macron (241 Stimmen), 24,78 Prozent auf seine Herausforderin (171 Stimmen). In der Stadt in der Normandie gingen 73,60 Prozent der Stimmberechtigten zur Wahl.

La Talaudière: Knapp über dem Landesschnitt

In Küssabergs Partnerstadt La Talaudière (Departement Loire) kam Emmanuel Macron auf 58,69 Prozent (1861 Stimmen), seine Gegenkandidatin Marine Le Pen auf 41,31 Prozent (1310 Stimmen). Im ersten Wahlgang hatte der Amtsinhaber 29,64 Prozent der Stimmen erzielt, die Rechtspopulistin 25,18. Die Wahlbeteiligung betrug 76,75 Prozent.

Saint-Jean-de-Sixt: Macron vor Le Pen

Auch in der Stichwahl konnte der Amtsinhaber in Saint-Jean-de-Sixt (Partnergemeinde von Dachsberg) seine Gegenkandidatin auf Distanz halten. Für Macron stimmten 63,09 Prozent der Wähler (523), auf Le Pen entfielen 36,91 Prozent der Stimmen (306). Im ersten Wahlgang war Macron auf 33,51 Prozent gekommen, Le Pen auf 17,83 Prozent. In der Gemeinde in Haute-Savoie lag die Wahlbeteiligung bei 78,62 Prozent.

La Vôge-les-Bains: Le Pen vor Macron

In Bonndorfs Partnergemeinde La Vôge-les-Bains in den Vogesen hatte Marine Le Pen die Nase vorn. Auf die Rechtspopulistin entfielen 57,93 Prozent der Stimmen (537), Macron kam nur auf 42,07 Prozent (390). Auch im ersten Wahlgang hatte Le Pen die Nase vorn (34,77), für den Amtsinhaber stimmten 23,15 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,9 Prozent.

Clisson: 76,88 Prozent für den Amtsinhaber

In der Klettgauer Partnergemeinde Clisson ging der Amtsinhaber jedoch als klarer Sieger hervor. Für ihn stimmten 76,88 Prozent der Wähler (3205), für Marine Le Pen gaben 23,12 Prozent ihre Stimme ab (23,12 Prozent). Im ersten Wahlgang kam Macron auf 34,49 Prozent der Stimmen, Le Pen auf 11,39 Prozent. In der Gemeinde in der Nähe von Nantes gingen 79,12 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne.

Baden: Macron deutlich vor Le Pen

Ein ähnliches Ergebnis erzielte Macron in Baden, der Partnergemeinde von Weilheim: Der amtierende Präsident kam auf 71,95 Prozent (2465 Stimmen), seine Gegenkandidatin auf 28,05 Prozent (961 Stimmen). In der bretonischen Gemeinde gab es eine hohe Wahlbeteiligung (81,36 Prozent). Im ersten Durchgang hatte Macron 38,97 Prozent erzielt, Le Pen 15,24 Prozent.

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