Zu unserem Bericht über die Beraterhonorare für das Klinikum Hochrhein (Der Landkreis greift tief in die Tasche und zahlt 3,4 Millionen Euro für externe Hilfe für das Klinikum Hochrhein), schreiben die beiden Chefärzte und Ärztliche Direktoren des Klinikums, Hans-Jürgen Ott und JohannesZeller:

„Die Klinikum Hochrhein GmbH und ihre MitarbeiterInnen haben in den vergangenen Jahren viele Höhen und Tiefen durchleben müssen. In einem Unternehmen zu arbeiten, das derart in die Schieflage geraten ist, ist für alle MitarbeiterInnen nicht immer einfach gewesen. Der Tiefpunkt war
erreicht, als vor drei Jahren die Insolvenz drohte. Alle Bemühungen und Investitionen, die bis dorthin das Schlimmste abwenden sollten, haben nicht nachhaltig gegriffen. Selbst die weltweit renommierte Kienbaum Consultants GmbH konnte mit ihrem sehr teuren Gutachten keine Wende herbeiführen.

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Erst mit der Übernahme der Geschäftsführung durch die Jomec GmbH, vertreten durch Dr. Hans-Peter Schlaudt, sind eine positive Unternehmensentwicklung und tragfähige Perspektiven für die
Patientenversorgung sowie die MitarbeiterInnen entstanden.

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Der Landkreis konnte mit der notwendigen, zielorientierten finanziellen Unterstützung und dem Engagement von Herrn Dr. Schlaudt eine Insolvenz abwenden. Mit der gesundheitsökonomischen Kompetenz der Jomec GmbH wurden hier erstmals- seit langem überfällig – die grundlegenden Problemlösungen angegangen, die Kliniken im heutigen gesundheitspolitischen Umfeld nicht nur überlebens-, sondern zukunftsfähig machen. Mehr noch wurden Leistungen im Klinikum etabliert, für die Patienten bis vor kurzem noch lange Wegstrecken hinter sich bringen mussten oder diese Leistung im Notfall nur per Helikopter erreichten (Wirbelsäulenchirurgie, invasive Herzinfarktbehandlung, Gefäßoperationen etc.).

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Mit dem begonnenen Nordbau wird mehr Kapazität für intensivmedizinische Behandlungen geschaffen. Nicht zuletzt wird aus einer vormals maroden IT-Infrastruktur das Klinikum jetzt auf den Weg moderner Digitalisierung gebracht, ohne die Kliniken heute nicht mehr existieren können.

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Mit der aktuellen Klinikleitung hat eine moderne, offene und von konstruktiver Atmosphäre geprägte Unternehmenskultur bei uns Einzug gehalten, in der Kontroversen nicht ausbleiben, aber produktiv den Blick nach vorne behalten. Alle eingeleiteten Umstrukturierungen tragen auch dazu bei, dass die Personalentwicklung positiv ausfällt und das Klinikum auch wieder ein attraktives Arbeitsumfeld für Fachkräfte bietet.

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Vielfach müssen wir Chefärzte uns in diesen Veränderungsprozessen der öffentlichen Diskussion und den zahlreichen Gesprächen mit unseren Patienten stellen. Diese sind leider zu oft von einer verzerrten oder einseitigen öffentlichen Diskussion über das Klinikum überlagert. Wir Chefärzte wünschen uns ein konstruktives Arbeitsumfeld und faire Diskussionen, um hier weiter eine zukunftsorientierte und hochqualifizierte medizinische Versorgung etablieren zu können.

Heimtnahe Gesundheitsversorgung

Das bleibt in dem Artikel unerwähnt: die Bürgerinnen und Bürger müssen eine sehr gute heimatnahe Gesundheitsversorgung erhalten. Diesem Ziel dienen die getroffenen politischen Entscheidungen, Investitionen und auch die Kooperation mit der Firma Jomec GmbH.“

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