Die Gebiete gelten ab Mittwoch, 22. Dezember, als Überwachungszone („Beobachtungsgebiete“). Die damit einhergehenden Beschränkungen und Verbote in der Schutzzone werden aufgehoben, teilt das Landratsamt mit. Die Überwachungszone bleibe hingegen weiter bis zum 30. Dezember bestehen und die dort gültigen Ge- und Verbote gelten fortan auch in der aufgehobenen Schutzzone.

Geflügelpest: Überwachungszone im Landkreis Waldshut (Stand: 21. Dezember 2021).
Geflügelpest: Überwachungszone im Landkreis Waldshut (Stand: 21. Dezember 2021). | Bild: Olheide, Monika

Trotz der positiven Entwicklung sind die Geflügelhalter laut Landratsamt aufgefordert, bis zur Aufhebung der Überwachungszone in Alarmbereitschaft zu bleiben. Der Geflügelbestände seien weiterhin besonders aufmerksam zu beobachten und Auffälligkeiten sofort dem Veterinäramt zu melden.

Die Maßnahmen in der Überwachungszone zielen darauf ab, das noch bestehende Restrisiko eines Wiederaufflammens der Virusinfektion zu verhindern. Konkret bedeutet dies, dass Vögel, Eier oder sonstige vom Geflügel stammende Erzeugnisse weiterhin weder in einen noch aus einem Geflügelbestand gebracht werden dürfen. Biosicherheitsmaßnahmen, wie das Tragen von Schutzkleidung beim Umgang mit dem Geflügel sind weiter einzuhalten.

Die genauen Regeln, die für die Überwachungszone gelten, können in der Allgemeinverfügung, die das Landratsamt Waldshut auf seiner Webseite veröffentlicht, eingesehen werden.

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