So haben viele Einheimische den Rhein noch nicht gesehen: Zwischen den Küssaberger Ortsteilen Rheinheim und Kadelburg ist der Fluss fast gänzlich verschwunden, sichtbar sind die von der Sonne getrockneten grauen Steine und ein verwitterter Ast. Rechts fehlt nur noch ein schmaler Streifen, um trockenen Fußes den Fluss zu überqueren.

Rechts fehlt nur noch ein schmaler Streifen, um trockenen Fußes den Fluss zu überqueren.
Rechts fehlt nur noch ein schmaler Streifen, um trockenen Fußes den Fluss zu überqueren. | Bild: Tina Prause

Vor Rheinheim wird der Rhein durch die sogenannte Vogelinsel in zwei Teile getrennt. Das Bild zeigt „die deutsche Seite“. Auf der schweizerischen Seite ist der Rhein etwas tiefer und fließt noch.

Der Rhein hatte an dieser Stelle schon oft Tiefstand, dieses Ausmaß ist allerdings enorm, berichten zahlreiche Küssaberger, die an dieser Stelle spazieren gehen und täglich über einen neuen Niedrigstand des Rheins stauen.

Zum Vergleich: So sieht der Rhein normalerweise aus, die Bilder vom Niedrigwasser, Normalpegel und vom Hochwasser 2021 wurde allerdings aus der anderen Richtung aufgenommen.

Der Rhein zwischen Rheinheim und Kadelburg bei Niedrigwasser 2022.
Der Rhein zwischen Rheinheim und Kadelburg bei Niedrigwasser 2022. | Bild: Tina Prause
Der Rhein zwischen Rheinheim und Kadelburg mit normalem Pegelstand.
Der Rhein zwischen Rheinheim und Kadelburg mit normalem Pegelstand. | Bild: Tina Prause
Der Rhein zwischen Rheinheim und Kadelburg beim Hochwasser im Sommer 2021.
Der Rhein zwischen Rheinheim und Kadelburg beim Hochwasser im Sommer 2021. | Bild: Tina Prause

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