Mit einem Sprung von der alten Laufenburger Rheinbrücke hat ein Mann einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Ein Zeuge hatte die Polizei verständigt, nachdem er beobachtet hatte, wie ein etwa 30 Jahre alter Mann in der Nacht zum Samstag gegen 3.20 Uhr in den Rhein gesprungen war. Die Polizei alarmierte daraufhin die Feuerwehren Laufenburg und Albbruck, das DRK, das THW Laufenburg und die DLRG. Auch die Bundespolizei sowie die Schweizer Rega waren mit je einem Helikopter im Einsatz, außerdem die Drohne des Landkreises Waldshut. Trotz des zweistündigen Einsatzes dieses Großaufgebots blieb die Suche nach dem Mann erfolglos.

Die Polizei geht zwischenzeitlich allerdings nicht davon aus, dass sich der Mann in einer Notlage befunden hat. Weil laut Zeugen bei der Rheinbrücke ein bestimmter Name gerufen worden sei, hatte die Polizei eine konkrete Vermutung, wer der Brückenspringer gewesen sein könnte. Diesen traf sie später zu Hause an, er bestritt jedoch, im Rhein gewesen zu sein.