Unbekannte brachen in der Nacht von Sonntag auf Montag in ein Autohaus in Frick ein. Auf der Flucht vor der Polizei entwendeten sie in Oeschgen ein Auto, mit sie später verunfallten. Ein 34-Jähriger konnte unter dringendem Tatverdacht festgenommen werden.

Tatort war ein Autohaus an der Hauptstraße in Frick. Einer aufmerksamen Anwohnern fielen am Montag gegen ein Uhr drei maskierte Männer auf, die um das
Gebäude schlichen. Als eine Patrouille der Grenzwache Minuten später eintraf, rannten die Unbekannten davon und verschwanden in einem Maisfeld. Mit weiteren Patrouillen umstellten Polizei und Grenzwache dieses Feld und versuchte, die Täter mit Polizeihunden und einer Drohne aufzuspüren. Vorerst blieben diese jedoch verschwunden.

Im weiteren Verlauf der Fahndung ging um 2.40 Uhr von einem Landwirtschaftsbetrieb in Oeschgen die Meldung ein, wonach soeben jemand das Auto entwendet habe. Zufällig kreuzte der Audi zehn Minuten später in Frick eine Polizeipatrouille. Dieser beschleunigte sofort stark und flüchtete in Richtung Eiken. Bereits beim nächsten Kreisverkehr verunfallte der Wagen jedoch und blieb total demoliert stehen. Als die Polizei Augenblicke später eintraf, waren die Insassen bereits weg.

Die Fahndung blieb aufrecht, und dabei sichtete die Polizei gegen drei Uhr einen rennenden Mann. Es gelang in der Folge, diesen in Oeschgen festzunehmen. Da er Schnittwunden und Schürfungen aufwies, wurde er vorsorglich im Spital untersucht. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 34-jährigen Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Kriminaltouristen aufgenommen.

Immer noch am Fahnden sichtete die Polizei kurz nach 3.30 Uhr bei Frick abermals einen Flüchtenden. Diesem gelang es jedoch, zu Fuß zu entkommen. Die Fahndung wurde in den frühen Morgenstunden dann abgebrochen. Die Ermittlungen nach den noch flüchtigen Komplizen sind im Gange. Beim Autohaus in Frick hatten die Täter eine Türe aufgebrochen und verschiedene Räume durchsucht. Sie hatte bereits ein Auto nach draußen gefahren, um dieses zu entwenden. Dabei waren sie von der eintreffenden Grenzwache verscheucht worden.