Ein tragisches Ende nahm die Personensuche der Feuerwehren zwischen Bad Säckingen und Grenzach am Sonntagnachmittag: Einsatzkräfte konnten die vermisste Person nur noch tot bergen. Ob es sich bei der Person um einen der jungen Männer handelt, nach denen am Donnerstagabend erfolglos im Rhein gesucht wurde, kann noch nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden.

Gegen 15 Uhr war die Feuerwehr wegen einer Personenrettung alarmiert worden. Passanten in Wallbach hatten einen im Rhein treibenden Körper ausgemacht. Wie bei Personensuchen auf dem Rhein üblich wurden sämtliche Feuerwehren westlich Bad Säckingens alarmiert, dazu THW, DLRG und Rotes Kreuz. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten beim Trompetersteg in Wallbach – direkt in Höhe des Feuerwehrgerätehauses – den Körper bergen. Allerdings war die Person bereits tot. Ob ein Zusammenhang mit der Personensuche am Donnerstagabend besteht, muss ein Arzt klären“, so der stellvertretende Kommandant der Bad Säckinger Feuerwehr Christian Siebold. Allerdings deuteten äußere Spuren darauf hin, dass die Leiche nicht erst seit kurzer Zeit im Wasser lag.

Am Donnerstagabend hatten etwa 120 Einsatzkräfte stundenlang nach zwei mutmaßlich vermissten Männern gesucht. Gegen 2 Uhr musste die Suche allerdings erfolglos abgebrochen werden. „Zum jetzigen Zeitpunkt besteht eigentlich kaum noch Hoffnung, die Vermissten lebend zu finden“, erklärte Polizeisprecher Mathias Albicker auf Nachfrage. Laut Polizei war gegen 22.20 Uhr eine Meldung bei der Polizei eingegangen, dass ein junger Mann an der Rheinpromenade aufgefallen war, der offenbar auf der Suche nach einem Freund war, der im Rhein schwimmen war. „Der Mann sei dann selbst ins Wasser gesprungen.“ Nach einigen Metern habe eine Zeugin den Sichtkontakt zu dem Mann verloren. Vermutlich sei er untergegangen.

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