Gleich zwei Mal wurde in der Nacht zum Mittwoch, 14. Januar, in Firmengebäude in Bonndorf eingebrochen. Nur wenig später ereignete sich ein Einbruch in ein Wohnhaus in Titisee-Neustadt. Die Polizei geht trotz der relativen zeitlichen und räumlichen Nähe derzeit aber nicht von einem Zusammenhang der Taten aus.

Was war passiert?

Bei den Einbrüchen in Bonndorf wurden laut Pressemitteilung der Polizei Bargeld und Arbeitsgeräte entwendet, zudem wurde ein erheblicher Sachschaden verursacht. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf rund 17.000 Euro.

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Die Tat in Titisee-Neustadt ereignete sich kurz darauf: Zwischen sieben und 13 Uhr wurde in ein Wohnhaus eingebrochen. Hier wurde ein Kellerfenster aufgehebelt und ein E-Bike sowie eine Spielekonsole gestohlen, teilt die Polizei mit.

Laut Polizei keine Zusammenhänge

Mathias Albicker, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Freiburg, schließt einen Zusammenhang der Einbrüche zunächst aus. „Das passt nicht zusammen“, die Vorgehensweisen seien stark unterschiedlich, so Albicker.

Polizei-Pressesprecher Mathias Albicker sieht für das vergangene Jahr keinen Anstieg der Einbruchsfälle im Landkreis Waldshut. (Aufnahme ...
Polizei-Pressesprecher Mathias Albicker sieht für das vergangene Jahr keinen Anstieg der Einbruchsfälle im Landkreis Waldshut. (Aufnahme vom Mai 2021) | Bild: Sira Huwiler-Flamm

Bei den Einbrüchen in die Firmengebäude in Bonndorf seien gezielt zur Nachtzeit Betriebe in einem ruhigen Gebiet ausgesucht worden, so der Pressesprecher. In Titisee-Neustadt dagegen wurde zur Tagzeit im Wohngebiet eingebrochen. Das lasse vermuten, dass die Taten nicht zusammenhängen.

Insgesamt weniger Einbrüche im Landkreis

„Wir hatten so wenig Einbrüche wie seit Jahren nicht mehr“, bilanziert Albicker. Durch die Pandemie seien die Zahlen stark gesunken. Auch im vergangenen Jahr seien sie nicht auffällig gewesen.

Während 2019 im Landkreis Waldshut noch 511 Einbrüche gezählt wurden, davon 47 in Wohnungen, sank die Zahl in 2020 auf 368 Einbrüche, bei 30 davon waren Wohnungen das Ziel. Für 2021 gebe es „auf jeden Fall keine Steigerung“, sagt Albicker. Die offizielle Statistik für das vergangene Jahr wird erst im März veröffentlicht.

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