Zum dritten Mal in Folge meldet die Agentur für Arbeit Lörrach einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im April wurden in den Landkreisen Lörrach und Waldshut 10.505 Arbeitslose gezählt. Insgesamt waren 172 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Auch wenn die Corona-Krise ein herber Schlag für die Region ist, bleibt der befürchtete Einbruch – auch nach zwei weiteren Lockdowns – aus.

Viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt zeigt sich laut Arbeitsagentur Lörrach im April lebhaft und erinnert an die Zeit vor der Corona-Pandemie: Nahezu genauso viele Menschen wie 2018 und 2019 meldeten sich arbeitslos und nahmen auch wieder einen Job auf.

Der Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt funktioniere laut Arbeitsagentur zunehmend besser. Mit 10.505 Arbeitslosen bleibe das Niveau allerdings noch immer weit über dem vor der Krise.

Fast die Hälfte hat keine abgeschlossene Berufsausbildung

Fast die Hälfte davon verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Für Horst Eckert, Leiter der Lörracher Arbeitsagentur, heißt das, am Ball bleiben: „Wir verfolgen unser Ziel konsequent, Beschäftigung zu fördern und jedem, der es benötigt, bei Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung zu unterstützen.“

Horst Eckert, Leiter der Agentur für Arbeit Lörrach.
Horst Eckert, Leiter der Agentur für Arbeit Lörrach. | Bild: Agentur für Arbeit Lörrach

Investition in Weiterbildung brauche einen langen Atem, der sich bei einem Blick in die Vorjahre aber lohnt: Gegenüber dem Boomjahr 2018 werden 26 Prozent mehr Menschen beruflich weitergebildet oder umgeschult. „Damit Qualifikationen und Kompetenzen mit diesem schnellen Wandel Schritt halten, wird uns die berufliche Orientierung und Weiterentwicklung zukünftig das gesamte Erwerbsleben begleiten. Immer mehr Menschen erkennen diese Notwendigkeit, das zeigt uns die stärkere Inanspruchnahme unserer Weiterbildungsprogramme“, so Eckert.

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