In Rottweil, Villingen und Überlingen zogen die Narren durch die Straßen und sorgten dabei mitunter auch für unerlaubte Ansammlungen. Doch wie feierten die Fasnachts-Fans am Hochrhein? Wir haben bei der Polizei nachgefragt, ob es zu Verstößen kam.

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In den Landkreisen Waldshut und Lörrach habe es nur einen Einsatz in Zell im Wiesental gegeben, wie Polizeisprecher Mathias Albicker erklärt. Weitere Vorfälle seien der Polizei nicht bekannt. „Für die Landkreise Waldshut und Lörrach ziehen wir bislang eine sehr positive Bilanz. Ein abschließendes Fazit ist natürlich erst nach Ende aller närrischen Tage und ihrer Nachzügler (Buurefasnacht) möglich“, so Albicker.

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In der Fasnachtshochburg Zell im Wiesental waren am Fasnachtssonntag rund Hundert Personen – teils im Häs – unterwegs. Vier Personen hätten in einer Gaststätte Alkohol getrunken, so die Polizei in ihrem Bericht. Durch Lautsprecherdurchsagen seien die Personen dann von der Polizei auf die Corona-Verordnung hingewiesen worden und entfernten sich dann zügig.

Ein Großteil der Personen hat sich laut Albicker bereits entfernt, als der erste Streifenwagen eintraf. Gegen die vier Personen und den Wirt seien Ermittlungen eingeleitet worden, so Albicker. Nach Abschluss dieser werden die Anzeigen an die zuständige Bußgeldstelle übersandt, die dann entscheidet, ob ein Bußgeld verhängt wird und auch in welcher Höhe. Der Gastwirt möchte sich nun gegen das Bußgeld wehren, da er nur für seinen „To-Go-Verkauf“ geöffnet hatte und gar nicht mitbekommen hätte, dass sich Personen in seinem Restaurant befunden hätten. Er kritisierte den Einsatz der Polizei. Die Fasnachtsgesellschaft Zell distanzierte sich von der närrischen Personen-Ansammlung.

Zell im Wiesental gilt als eine in der Region sehr bekannte Fasnachtshochburg. Normalerweise finden am Sonntag und Montag jeweils große Umzüge statt, die das Städtchen jedes Jahr in einen Ausnahmezustand versetzen. Zahlreiche Zuschauer von nah und fern reisen dann an, um die Mottowagen zu bestaunen.

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