Das Dekanatsleitungsteam der KFD, der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, hat Ende März die traurige Nachricht erreicht, dass ihre langjährige Leiterin von Quellenwochen und engagierte KFD-Frau aus Luttingen, Friedhilde Albiez, im Alter von 77 Jahren unerwartet gestorben ist. Dies schreibt der Verein jetzt in einer Pressemitteilung. Sie war vielen Frauen im Dekanat Waldshut auch bekannt durch die Quellen-Einkehrtage in Kadelburg, die jedes Jahr großen Anklang fanden.

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Friedhilde Albiez war seit 2004 Quellenwochenleiterin für das Dekanat Waldshut, zuerst in Bad Grießbach und später, als das Haus St. Anna geschlossen wurde, im Haus Hochfelden bei Sasbachwalden. Sie war für viele Frauen eine einfühlsame Quellenwochenleiterin und hatte immer viel Freude daran, Frauen auf ihrem spirituellen Weg zu begleiten, auch bedingt durch ihre Ausbildung als Meditationsleiterin. Sie hatte viel Erfahrung in der Arbeit mit Frauen und ein unerschöpfliches Repertoire an Ideen und Texten, mit denen sie zusammen mit ihren beiden Partnerinnen, Gerlinde Münzer aus Waldshut und später Irmgard Plaschke aus Tiengen, die jährlichen Quellenwochen gestaltete.

Bereichernde Gespräche

Friedhilde Albiez war eine engagierte und leidenschaftliche KFD-Frau, sehr lebhaft und fröhlich, manchmal auch unbequem und streitbar, so die Mitteilung der KFD. Sie wusste demnach immer genau, was sie wollte und was nicht, dadurch waren die Gespräche mit ihr immer bereichernd. Besonders am Herzen lag Friedhilde Albiez die Frauengruppe in Luttingen. 2019 wurde sie vom Dekanatsleitungsteam in der Dekanatsversammlung in Rotzingen in den Ruhestand verabschiedet, den sie bei ihrer Tochter in Emmendingen verbringen wollte. Dort ist sie am 30. März gestorben. „Unser ganzes Mitgefühl gilt ihrer Familie“, schreibt die KFD.