In Deutschland gilt ein Veranstaltungsverbot bis zum 31. August 2020. Noch keinen Entscheid zur Durchführung von Grossveranstaltungen hat der Schweizerische Bundesrat getroffen. Es könne aber davon ausgegangen werden, dass mindestens bis zum Sommer auch in der Schweiz keine Großveranstaltungen möglich sein werden, heißt es in der Mitteilung. Daher werde der Slow-up am 21. Juni 2020 nicht stattfinden können.

Ein Verschiebedatum in diesem Jahr sei nicht möglich. Der Planungs- und Umsetzungsaufwand dafür wäre zu hoch, so die Geschäftsstelle. Ein Rundkurs nur in der Schweiz sei sowohl topografisch wie auch verkehrstechnisch nicht möglich. Außerdem sei der Slow-up Hochrhein ein grenzüberschreitender Anlass: Das gemeinsame Planen, Umsetzen und Teilnehmen des über die Grenzen verbindenden Anlasses ist ein zentrales Element. „Daher findet er entweder gemeinsam oder eben nicht statt; auch nicht, wenn bis dann in der Schweiz Großveranstaltungen bereits wieder möglich wären“, so Slow-up Hochrhein.

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Finanziell bedeute die Absage für den Verein Slow-up Hochrhein einen wesentlichen Verlust. Ob und wie ein Teil der angefallenen Kosten mit einem fünfstelligen Betrag von den Partnern getragen werden kann, befindet sich in Abklärung. Die aktuelle Krise zeige, dass der vor zwei Jahren eingeführte Verkauf von Vignetten für 5 Euro beziehungsweise 5 Franken an die Teilnehmenden richtig und existentiell sei, um den Slow-up auch in Zukunft sichern zu können.

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