Wegen des anhaltenden Schneefalls warnen die Kreisforstämter in Waldshut und Lörrach vor dem Betreten von Wäldern. „Aufgrund der großen Schneemassen besteht im gesamten Kreisgebiet die erhöhte Gefahr durch Schneebruch„, teilt das Landratsamt Waldshut mit. Waldbesucher könnten dabei durch herunterbrechende Äste oder umstürzende Bäume zu Schaden kommen.

Das Kreisforstamt warnt davor, die Wälder im Kreis Waldshut zu betreten. Wie hier an der Kreisstraße von Schopfheim nach Schwörstadt drohen die Bäume, unter der Schneelast umzustürzen.
Das Kreisforstamt warnt davor, die Wälder im Kreis Waldshut zu betreten. Wie hier an der Kreisstraße von Schopfheim nach Schwörstadt drohen die Bäume, unter der Schneelast umzustürzen. | Bild: Völk, Melanie

Eine ähnliche Warnung spricht auch das Landratsamt Lörrach aus: „Es herrscht akute Lebensgefahr, da die massive Schneelast Äste abbrechen und Bäume umstürzen lassen kann.“ Waldgebiete sollten aufgrund dieser erheblichen Gefahr unbedingt gemieden werden, empfiehlt das Kreisforstamt Lörrach.

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Bergwacht: Erhöhte Gefahren im Gelände

Auch die Bergwacht Schwarzwald warnt vor erhöhten Gefahren im Gelände. Die erhöhten Schneemengen in allen Höhenlagen des Schwarzwaldes und die schlechte Sicht bei Nebel und Schneefall können Winterwanderer und Wintersportler in Gefahr bringen, teilt die Bergwacht mit. Ein erhöhtes Risiko bestehe auch durch Schneebruch und Lawinen in den exponierten Höhenlagen des Schwarzwaldes.

„Die Bergwacht Schwarzwald ist auf diese Situation bestens vorbereitet, zusätzlich zu den Dienstmannschaften sind unsere Lawinenhunde mit ihren Lawinenhundeführern in Bereitschaft“, informiert die Bergwacht in einer Mitteilung.

Markierte Routen nicht verlassen

Gleichzeitig richten die Retter einen Appell an die Winterwanderer und Wintersportler: „Wir bitten alle, die ins Gelände gehen, die markierten Routen nicht zu verlassen, notwendige Ausrüstung mitzuführen und das Risiko durch eine angepasste Tourenplanung unter Einbeziehung der aktuellen Wetterlage anhand der Informationen des Deutschen Wetterdienstes zu minimieren.“

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