Mit den steigenden Temperaturen kehren auch die lästigen stechenden Plagegeister zurück in unseren Alltag. Doch in der Familie der Mücken ist eine Art sogar gefährlich und ihre Ausbreitung in der Region soll verhindert werden: die Asiatische Tigermücke.

Nun warnen Gesundheitsdepartement Basel-Stadt und die Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft, dass sich die Insekten in der Region Basel weiter verbreitet haben – und bitten die Bevölkerung um Unterstützung. Auch auf deutscher Rheinseite sind die Tiere in den vergangenen Jahren immer wieder aufgefallen, weshalb man auch auf dieser Seite des Hochrheins darauf achten sollte, den Insekten keine Brutplätze zu schaffen.

Warum ist die Tigermücke gefährlich?

Die Tigermücke ist lästig, tagaktiv und brütet vorwiegend im Siedlungsraum. „Ihr Stich kann starke Hautreaktionen verursachen. Die Tigermücke ist eine potenzielle Überträgerin von Krankheitserregern“, heißt es in der Mitteilung. In der Schweiz seien bisher allerdings noch keine solchen Krankheitsübertragungen, beispielsweise von Tropenkrankheiten wie Dengue Fieber oder Gelbfieber [Anm.d.R.: In einer früheren Version des Artikels war an dieser Stelle Malaria genannt. Diese Krankheit wird allerdings von Malariamücken übertragen.], dokumentiert worden.

Wo gibt es Ansiedlungen in Basel?

Sowohl beim Rheinhafen als auch in der Nähe des französischen Autobahnzolls hat sie sich fest niedergelassen. Im Neubad-Quartier im Kanton Basel-Stadt sowie in zwei Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft gibt es neue Hinweise auf eine Ansiedlung.

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Was kann man gegen die Tigermücke tun?

Tigermücken gehören zu den sogenannten „Containerbrütern“ und legen ihre Eier typischerweise in kleine Gefäße mit stehendem Wasser, informieren die Kantone über die Eigenschaften der Tigermücke. Am erfolgreichsten sei es deshalb, das Vorhandensein solcher Brutstätten für die Eiablage zu vermeiden.

Mückenlarven im Wasser.
Mückenlarven im Wasser. | Bild: Marijan Murat, dpa

Die wichtigsten Tipps: Auf Pflanzenuntersetzer und Wasserbehälter in Gärten und Terrassen verzichten oder sie mindestens einmal wöchentlich leeren. Regentonnen abdecken und unbenutzte Behälter wie Gießkannen, Eimer oder Spielsachen unter einem Dach lagern oder umdrehen, damit sich darin kein Regenwasser ansammeln kann. In Teichen und Fließgewässern sollen sich die Tigermücken-Eier und Larven dagegen nicht entwickeln können.

Weitere Tipps und Hintergründe rund um die Asiatische Tigermücke, sowie die Maßnahmen und Kontaktinformationen auf deutscher Rheinseite finden Sie hier:

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