Trotz eines leichten Anstiegs der Arbeitslosigkeit zeigt sich der Arbeitsmarkt auch mitten in der vierten Pandemiewelle äußerst robust, wie die Arbeitsagentur Lörrach informiert . „Die sich seit dem Sommer abzeichnende positive Entwicklung stagniert im Dezember – allerdings ist das jahreszeitlich üblich und auf einem geringeren Niveau als in den Vorjahren“, heißt es in der Mitteilung. Angesichts des aktuellen Pandemiegeschehens und den geltenden 2G-Regelungen sei dies ein gutes Jahresendergebnis für die Region.

Arbeitslosigkeit geht 2021 deutlich zurück

Horst Eckert, Leiter der Agentur für Arbeit Lörrach, zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung: „Schaue ich mir den Dezember des Vorjahres an, dann ist es uns gelungen fast 20 Prozent der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr abzubauen. Aktuell ist die Arbeitslosigkeit gerade mal um 103 Personen gegenüber November angestiegen und folgt damit dem saisonalen Muster der vergangenen Jahre.“

Zwar erholte sich der regionale Arbeitsmarkt in der 2. Jahreshälfte, zuletzt nahmen die konjunkturellen Risiken allerdings wieder zu, welche sich in einer erhöhten Nachfrage nach Kurzarbeit niederschlugen. Nicht nur die in Baden-Württemberg geltende Alarmstufe II bremste die Wirtschaft aus, nach wie vor kämpfen Unternehmen in der Region mit Engpässen bei Lieferketten.

Die Kennzahlen im Dezember 2021

Kurzarbeit nimmt wieder zu

„Wir stellen uns aktuell wieder neu auf und bereiten uns auf einen erneuten Anstieg der Kurzarbeit vor. Seit Mitte November ist der Anstieg spürbar, vor allem in den Bereichen, die kontaktintensiv und von der 2G-Regel betroffen sind, wie beispielsweise die Gastronomie oder der Einzelhandel“, so Eckert.

Für 2022 sei er dennoch optimistisch: „Ich glaube daran, dass wir im Laufe des Jahres 2022 unseren Erholungskurs fortsetzen und das Vor-Corona-Niveau erreichen können.“

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