Da hätte Schlimmes passieren können: Ein Falschfahrer auf der Autobahn bei Weil am Rhein (A5) hätte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 25./26. Mai, um ein Haar einen Unfall verursacht. Laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Freiburg hatte der 49-Jährige 1,2 Promille Alkohol im Blut.

Auch mehrere Notrufe gehen ein

Eine Überwachungskamera zeichnete laut Angaben die Irrfahrt des Fahrzeuglenkers auf, wie er gegen 1.45 Uhr auf der A5 offensichtlich falscher Richtung unterwegs war. Gleichzeitig sollen über Notruf mehrere Hinweise eingegangen sein.

Sofort wird eine Fahndung eingeleitet

Wie die Polizei weiter berichtet wollte eine Zollstreife, die auf der A5 unterwegs war, den Geisterfahrer stoppen. Ohne Erfolg. Daraufhin wurde eine Fahndung eingeleitet. Bei Efringen-Kirchen sei das Fahrzeugs schließlich gesichtet worden.

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Polizisten verfolgen den Geisterfahrer

Szenen wie im Wilden Westen: Mehrere Streifen des Polizeireviers und des Verkehrsdienstes Weil am Rhein hätten versucht, den Falschfahrer zum Anhalten zu bewegen. Der habe es ignoriert und sei in falscher Richtung weitergefahren.

Dank Umsicht der Anderen passiert nichts Schlimmes

Die Kamerabilder zeigten laut Schilderung der Polizei, wie der Falschfahrer andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Ums Haar sei es zu einem Frontalzusammenstoß gekommen. Die Polizei schreibt: „Nur durch das umsichtige Fahren der Verkehrsteilnehmer sowie dem geringen Verkehrsaufkommen kam es zu keinem Unfall.“

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Streife stoppt den 49-Jährigen dann doch

Schließlich gelang es den Streifenpolizisten doch noch, den Verkehrssünder bei der Ausfahrt Efringen-Kirchen zu stoppen. Der Alkomat habe einen Wert von über 1,2 Promille angezeigt. Der Fahrer musste seinen Führerschein vor Ort abgeben und sich im Krankenhaus einer Blutprobe unterziehen.

Die Polizei bittet Zeugen oder diejenigen, denen der Falschfahrer entgegengekommen ist, sich beim Verkehrsdienst Weil am Rhein zu melden, unter der Telefon: 07621/98000.