Während der Sanierung der Landesstraße 155 zwischen Wehr und Bergalingen, die bis Anfang September laufen soll, bleibt auch die Kreisstraße 6535 in Richtung Rüttehof gesperrt. An beiden Verkehrsadern nutzen die Forstbetriebe der Stadt Wehr und des Landkreises Waldshut die Vollsperrungen deshalb für Hiebarbeiten: Zur Verkehrssicherheit entfernen sie aus den Wäldern entlang der Straßen seit Ende Juli potenzielle Gefahrenquellen. Wir haben das Kreisforstamt Waldshut bei der Arbeit begleitet:

Hohe Sicherheitsvorkehrungen für die gefährlichen Forstarbeiten: Die bereits gesperrte Kreisstraße 6535 zwischen Wehr und Rüttehof, ein Zubringer zur Landesstraße 155, ist zusätzlich mit einem Banner gesichert. Niemand darf die Zone betreten, denn wenn ein Baum fällt, herrscht Lebensgefahr.

Bild: Reinhardt, Lukas

"Vor allem Eschen müssen wir entfernen", sagt Franziska Gottstein vom Kreisforstamt Waldshut. Die 27-Jährige koordiniert die Forstarbeiten in den Privatwäldern entlang der gesperrten Straßen. Grund für die Rodung der Eschen ist eine Krankheit, ausgelöst durch einen Pilz. "Die Bäume sterben ab und gefährden dann den Verkehr", so Gottstein weiter. Aber auch Fichten, die der Borkenkäfer befallen und geschädigt hat, sollen entfernt werden. Bei einem Rundgang wurden die entsprechenden Bäume markiert.

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Sie übernehmen in der Praxis: Vasile Severa (links) und Michael Popovici von der Firma Keller aus Rheinfelden fällen und zerteilen mit der Motorsäge die markierten Bäume. Die zwei Forstarbeiter sind Spezialisten auf ihrem Gebiet.

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Baum fällt: Die Esche, die am Straßenrand der K535 steht, ist von einer Pilzkrankheit befallen und wurde vom Kreisforstamt Waldshut als Gefahrenquelle ausgemacht. "Schlimm wäre es, wenn der Baum auf die Straße fällt und ein Auto fährt vorbei", sagt Franziska Gottstein.

Video: Reinhardt, Lukas

Nachdem die Forstarbeiter den Baum gefällt haben, zerteilen sie den Stamm mit der Motorsäge in mehrere Stücke. Diese Arbeit übernimmt Michael Papovici.

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Anschließend wuchtet der Kran des Rückezugs die schweren Stämme aus dem Wald in Richtung Straße.

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Dort übernimmt Vasile Severa und befreit den Baum von seinen Ästen. "Das ist ist harte Arbeit, die aber Spaß macht", sagt der Forstarbeiter.

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Am Ende lagert das Holz am Fahrbahnrand – und wartet dort auf seinen Abtransport. "Die Straßen zwischen Wehr, Bergalingen und Rüttehof werden so um einiges sicherer", sagt Franziska Gottstein.

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