Die wohl höchste Skulptur auf dem Ausstellungsgelände des Strohskulpturenwettbewerbs in Frohnschwand haben die Mitglieder der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern aufgebaut. Gesichert an mehreren Seilen erhebt sich ein großer Fesselballon startklar in die Lüfte, während der Ballonfahrer in dem Korb darunter noch letzte Handgriffe ausführt.

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„Immer wenn der Strohskulpturenwettbewerb ansteht, sitzen wir im Verein zusammen und überlegen uns ein passendes Thema“, erzählt der Vorsitzende des Vereins, Bernd Vogelbacher. Ein Mitglied habe dann die Idee mit dem Fesselballon gehabt. Den Ausschlag gab aber Manuela Ackermann aus Grafenhausen, selbst aktive Ballonfahrerin, mit ihrem Versprechen, an einem Wochenende mit ihrem Ballon von Frohnschwand aus zu starten, wenn die Trachtentänzer dieses Thema wählen. So machten sich die 18 aktiven Vereinsmitglieder an die Umsetzung.

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Seit Mitte Juni wurde an dem Ballon, dem Korb und der Figur des Ballonfahrers gearbeitet. So kamen rund 750 Stunden zusammen. Das größte Problem sei der Transport der Ballonunterkonstruktion zum Ausstellungsgelände gewesen, erinnert sich der Vorsitzende. Dank der Mithilfe von Max Ebner gelang dieses Vorhaben. „Wir haben den Ballon erst hier endgültig montiert und erst da konnten wir feststellen, ob auch alles hält, lachte Bernd Vogelbacher. Jetzt freuen sich alle auf den Start der Ballonfahrerin Manuela Ackermann.