Wer bei einem Rundgang über das Ausstellungsgelände des Strohskulpturenwettbeweres in Frohnschwand an der Skulptur der Landfrauen vom Höchenschwanderberg vorbeikommt, wird sich sofort an Wilhelm Busch und die Lausbubenstreiche von Max und Moritz erinnern. Auf dem Dach des Hauses sitzen die beiden Schlingel und angeln durch das Kamin nach den knusprigen Hähnchen, während im Untergeschoss die Witwe Bolte eine Portion „Sauerkohl“ holt.

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Die Idee für diesen Wettbewerbsbeitrag hatte die Landfrau Silvia Oberle bereits bei einer Vorstandssitzung im vergangenen Herbst und ihr Vorschlag fand allgemeine Zustimmung. Karin Schmidt kümmerte sich um die Vorlagen aus dem Bilderbuch und dann ging es Mitte Juni los. Durchschnittlich zehn Frauen und vier bis fünf Männer bastelten drei Monate an der Skulptur.

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„Die Männer haben das Haus gebaut und wir Frauen haben dann die Figuren und die Feinarbeiten am Gebäude übernommen“, erzählte Silvia Oberle. Rund 1400 Stunden kamen so zusammen. Jetzt erfreuen sie sich an ihrem Werk und hoffen auf eine gute Bewertung.