Mit Hinweis auf den Wettbewerb hat der Werbe- und Förderungskreis (W+F) Waldshut auf Kritik aus dem Stadtmarketingverein Pro Bad Säckingen reagiert. Der Bad Säckinger Geschäftsmann Werner Beck, Beisitzer des Interessenverbands Pro Bad Säckingen, hatte diese Woche bei einer öffentlichen Versammlung beanstandet, dass die Waldshuter in der Kurstadt Werbung gemacht hätten, während der Bad Säckinger Handel hier zeitgleich eine eigene Veranstaltung anbot.

Jochen Seipp, Sprecher des Werbe- und Förderungskreises Waldshut, verweist angesichts der Vorwürfe aus Bad Säckingen auf den freien Wettbewerb.
Jochen Seipp, Sprecher des Werbe- und Förderungskreises Waldshut, verweist angesichts der Vorwürfe aus Bad Säckingen auf den freien Wettbewerb.

Sprecher Jochen Seipp vom W+F dazu: "Heutzutage ist es ein Wettbewerb der Ideen. Viel wichtiger ist ein attraktiver und aktiver Handel am gesamten Hochrhein. Es sind die täglichen Herausforderungen wie die Verschlechterung der Erreichbarkeit der Handelszentren, die Sorgen bereiten. Zudem steht der stationäre Handel viel mehr unter Druck durch den zunehmenden Online-Handel", so Seipp.

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Der Bad Säckinger Geschäftsmann Werner Beck hatte in der öffentlichen Versammlung am Donnerstag zudem gesagt, die Konkurrenz finde "Stadt gegen Stadt" statt, und Waldshut sei dabei der "größte Feind" von Bad Säckingen. Diesen heftigen Vorwurf aus Bad Säckingen ließ W+F-Sprecher Seipp unkommentiert.

Werner Beck, Betreiber der Bad Säckinger Beck-Arkaden, bezeichnete diese Woche Waldshut als den "größten Feind" der Kurstadt.
Werner Beck, Betreiber der Bad Säckinger Beck-Arkaden, bezeichnete diese Woche Waldshut als den "größten Feind" der Kurstadt. | Bild: Kanele, Susanne