Vor 25 Jahren

Kreis Waldshut – „Dogern ist 1994 der schönste Ort im Landkreis-Wettbewerb“, berichtete der Alb-Bote am 9. Juli 1994. „Der ländliche Wohnort siegte beim Dorfverschönerungswettbewerb mit 84,6 von 100 möglichen Punkten vor Niedergebisbach. Von den fünf Dörfern, die für den Kreisentscheid gemeldet wurden, teilte die Bewertungskommission Dogern und Rheinheim als ,ländliche Wohnorte‘, Niedergebisbach, Breitenfeld und Küßnach als ,ländliche Orte‘ in zwei Kategorien ein. Dogern bekam die meisten Punkte, Rheinheim 80,8. Bei den ländlichen Orten platzierten sich hinter Niedergebisbach (82,8 Punkte) Breitenfeld (77,4) und Küßnach (73,2). Ob und wie viele Orte für den Bezirkswettbewerb gemeldet werden, hängt vom Regierungspräsidium ab. Wer dort erfolgreich ist, kann nicht den Landeswettbewerb ,Unser Dorf soll schöner werden‘ aufsteigen.“

Tiengen – „Die Nachfrage nach preiswerten Genossenschaftswohnungen ist weiterhin sehr groß“, berichtete der Alb-Bote am 9. Juli 1994 über die Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft „Förderkreis“. Wie Geschäftsführer Wilhelm Meier ausführte, seien Wohnungen auf dem freien Markt für viele fast nicht bezahlbar. Entsprechend groß sei die Zahl neugebauter Wohnungen, die noch nicht verkauft oder vermietet werden konnten und somit teilweise monatelang leer stünden. Die hohe Nachfrage nach einer Sozialwohnung könne der Förderkreis leider nicht mit Neubauvorhaben befriedigen, dazu bräuchte es die Unterstützung der Kommunen. Die Durchschnittsmiete der Wohnungen des Förderkreises beträgt bei Zentralheizung und Warmwasserversorgung 6 bis 7 DM pro Quadratmeter, ohne diese 5 DM pro Quadratmeter.

Vor 50 Jahren

Waldshut/Waldkirch – „Die frühere Landesstraße 156 von Waldshut nach Höchenschwand wurde als Abschnitt der Schwarzwaldhochstraße zur Bundesstraße 500 aufgewertet“, berichtete der Alb-Bote Mitte Juli 1969. „Zur Zeit laufen die Arbeiten an der westlichen Umgehung von Waldkirch. Die Firma Rheinbau erstellt gegenwärtig eine Brücke oberhalb Gaiß. Noch in diesem Jahr sollen auch die Fundament-arbeiten für die Brücke oberhalb von Waldkirch begonnen werden. Beide Brücken haben eine Spannweite von 40 Metern.

Vor 75 Jahren

Waldshut – „Die ersten sieben von der Stadt geplanten Behelfsheime für Bombengeschädigte aus Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin werden am 15. Juli 1944 in feierlicher Form den Benutzern übergeben“, berichtete der Alb-Bote. „Die Heime wurden in freiwilliger Arbeit von Angehörigen der Behörden und Betriebe erstellt, alle Arbeiten wurden von Laien durchgeführt. Die Schlüsselübergabe erfolgt durch den Bürgermeister. Die Bevölkerung ist zur Feier und zur Besichtigung der Behelfsheime eingeladen.“

Vor 100 Jahren

Dettighofen – „Bei der hiesigen Bürgermeisterwahl wurde der langjährige frühere Ratsschreiber Edmund Bernhard gewählt, was in der gegenwärtig schweren Zeit gewiss ein verantwortungsvoller Posten ist“, berichtete der Alb-Bote am 5. Juli 1919. „Möge es Bernhard gelingen, sein Amt so zur vollen Zufriedenheit der Bevölkerung von Dettighofen zu verwalten, wie sein erfolgreicher Vorgänger, Alt-Bürgermeister Roos. Derselbe sah sich genötigt, in diesem Frühjahr infolge seiner Krankheit sein Amt niederzulegen. 39 Jahre lang hat Roos für das Wohl der Gemeinde Dettighofen gewirkt als Gemeinderat und Bürgermeister.“ (hff)