Der Sonntag beginnt bei den Nöggenschwieler rosentage mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Im Anschluss wird der Weilheimer Bürgermeister Jan Albicker die Krönung der neuen Rosenkönigin und die Ernennung der neuen Rosenprinzessin auf dem Kirchplatz vornehmen. Danach bietet sich ein Bummel durch das Dorf mit seiner blühenden Rosenpracht und durch die Rosengärten an. Nach dem Frühschoppenkonzert in der Rosendorfhalle mit der Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern setzt sich um 14 Uhr der große Festzug mit 30 Gruppierungen in Bewegung. Angeführt wird der Festumzug traditionell vom Prunkwagen der Rosenkönigin, eskortiert von der Trachtenkapelle Nöggenschwiel und dem Trachtenverein Nöggenschwiel. Dabei sein werden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Musikvereine, Trachtengruppen und -kapellen aus der Region sowie die beliebten Motivwagen, dieses Jahr Thema: „Waschwiiber“ des Weilheimer Museumsvereins. Im Anschluss an den Festumzug unterhalten die Gastvereine mit Tanz und Musik in der Rosendorfhalle und an verschiedenen Plätzen im gesamten Rosendorf.

Der große Konzertabend unter dem Motto „Best of – zehn Jahre Konzert im Namen der Rose“ findet am Sonntagabend nach den überragenden Erfolgen in den vergangenen Jahren erstmals unter freiem Himmel, beim Notkerbrunnen statt.

Der Montagnachmittag gehört, wie jedes Jahr, ab 15 Uhr ganz den Kindern, die sich auch dieses Jahr auf ein tolles Programm des Kakerlaki Clowntheaters freuen dürfen. Ab 17 Uhr ist die Rosendorfhalle Treffpunkt zum traditionellen Handwerkervesper. Mit dem großen Wunschkonzert setzt die Trachtenkapelle Nöggenschwiel ab 18 Uhr zum Abschluss des Rosenfestes einen letzten Akzent.

Programm

  • Freitag, 12. Juli: 19 Uhr Fest der 1000 Lichter in einer Nacht am Weiher.
  • Samstag 13. Juli: 11 Uhr Fass­anstich auf dem Josef-Raff-Platz durch Bürgermeister Jan Albicker. Eröffnung des Nöggenschwieler Rosenmarktes, des Budendorfes und des Markttreibens mit 50 Marktständen und 20 Bewirtungsständen.

Ab 19 Uhr musikalischer Sommerabend auf dem Kirchplatz

  • Sonntag, 14. Juli: 9.30 Uhr Festgottesdienst, 10.30 Uhr Empfang der Rosenkönigin und der Rosenprinzessin beim Rosen-Duftgarten auf dem Kirchplatz, 11 Uhr Unterhaltungsprogramm – Bauernspiele. Ebenfalls ab 11 Uhr Vernissage der Rosenschau und von Gemälde-Ausstellung von Ingrid Veith in der Scheune von Matthäus Flum. Von 11 bis 17 Uhr Markt rund um die Rose und ab 11 Uhr Frühschoppenkonzert mit Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern in der Rosendorfhalle. Der große Festzug durch das Rosendorf mit 30 Gruppierungen beginnt um 14 Uhr.
  • Montag 15. Juli: 11 bis 17 Uhr Rosenschau und Gemälde-Ausstellung von Ingrid Veith in der Scheune von Matthäus Flum, 15 Uhr Kinderfest in der Rosendorfhalle mit dem Clownzirkus Kakerlaki. Um 17 Uhr beginnt das traditionelle Handwerker-Vesper in der Rosendorfhalle und um 18 Uhr das große Wunschkonzert der Trachtenkapelle Nöggenschwiel.

Umzugsaufstellung

 

  • Trachtenkapelle Nöggenschwiel
  • Prunkwagen mit der Rosenkönigin und der Rosenprinzessin
  • Trachtenverein Nöggenschwiel
  • Trachtenkapelle Bernau
  • Trachtenverein Bernau
  • Kindergarten Nöggenschwiel
  • Landfrauen Nöggenschwiel
  • Musikverein Dettighofen
  • Kindergarten Remetschwiel
  • Volkstanzgruppe Ühlingen
  • Klettgauer Heimattracht
  • Trachtenkapelle Strittmatt
  • Heimatverein Häusern
  • Trachtengruppe Altglashütten
  • Trachtengruppe Amrigschwand
  • Musikverein Remetschwiel
  • Trachtenverein Gündelwangen
  • Radsportverein Erzingen
  • Heimat- und Trachtenverein Bonndorf
  • Musikverein Dogern
  • Trachtengruppe Hondingen- Riedöschingen
  • Bürgerzunft Tiengen
  • Zunfträte Bürgerzunft 1503 Tiengen
  • Historische Trachtengruppe Tiengen
  • Bürgerwehr und Spielmannszug Tiengen
  • Fahnenschwingerinnen Tiengen
  • Volkstanzgruppe Berau
  • Musikverein Birndorf
  • Trachtengruppe Birndorf
  • Trachtengruppe Hauenstein
  • Stadtmusik Waldshut
  • Vereinigung Alt Waldshut
  • Heimatverein Weilheim
  • Musikverein Weilheim

 

Alles dreht sich um die Rose

<p>Rosenkönigin Katharina Hauser und die Rosenprinzessin Klara Geng werden zur Eröffnung der <br />50. Nöggenschwieler Rosentage ihren letzten offiziellen Auftritt für das Rosendorf haben. Am Sonntag werden ihre Nachfolgerinnen vorgestellt. <br /><em>Bild: Bettina Ebi ..</em></p>

Rosenkönigin Katharina Hauser und die Rosenprinzessin Klara Geng werden zur Eröffnung der
50. Nöggenschwieler Rosentage ihren letzten offiziellen Auftritt für das Rosendorf haben. Am Sonntag werden ihre Nachfolgerinnen vorgestellt.
Bild: Bettina Ebi ..

Nöggenschwiel (bin) Im Frühsommer verwandeln über 20¦000 blühende Rosen in Hunderten von Arten das Rosendorf Nöggenschwiel in ein einziges duftendes und farbenprächtiges Blütenmeer. Wie jedes Jahr werden, wenn das Rosendorf am zweiten Wochenende im Juli seine Rosentage feiert, wieder Tausende von Besuchern in dem ansonsten eher ruhigen Dorf in der Gemeinde Weilheim.

Mit den 50. Rosentagen von Freitag, 13. Juli, bis zum Montag, 15. Juli, feiern die Nöggenschwieler die Königin der Blumen, der das beschauliche Dorf in der Südschwarzwald-Gemeinde Weilheim seinen einzigartigen Ruf weit über die Region hinaus, ja man kann sagen weltweit, zu verdanken hat. Dieser Ruf ist in erster Linie dem 2016 im hohen Alter von 93 Jahren verstorbenen „Rosenkarl“ Tröndle zu verdanken, durch dessen unermüdliches Engagement sein Heimatort Nöggenschwiel 1965 Landes- und Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde und in der Folge 1970 offiziell zum Rosendorf ernannt wurde.

Bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung stimmen sich die Nöggenschwieler am Freitag mit dem Fest der 1000 Lichter in einer Nacht am Weiher mit Musik auf die bevorstehenden 50. Rosentage ein.

Am Samstag um 11 Uhr eröffnet der Weilheimer Bürgermeister und Schirmherr der Rosentage Jan Albicker auf dem Josef-Raff-Platz am Dorfeingang mit dem Fassanstich offiziell die 50. Nöggenschwieler Rosentage. Der Fassanstich ist auch der Startschuss für das zweitägige Jahrmarkttreiben, das auch dieses Jahr wieder Besucher in großer Zahl aus nah und fern anlocken dürfte.

Seit dem Beginn im Jahr 1970 verlagern sich die Rosentage mit ihren vielfältigen Veranstaltungen mehr und mehr von der Rosendorfhalle weg, hin in das Rosendorf selbst. So hat der gut sortierte Rosenmarkt mit einer attraktiven Auswahl an Rosenpflanzen in Töpfen, initiiert von Erich Boll, bereits seit einigen Jahren seinen Standort am Ortseingang zwischen Tourist-Info und Gasthof „Rössle“ auf dem Josef-Raff-Platz. Der Markt, rund um die Rose, für den Marktmeister Florian Bohl dieses Jahr wieder rund 50 Anbieter gewinnen konnte, erstreckt sich von der Tafelwies über das Mühleholz und den Josef-Raff-Platz bis zum Kirchplatz im Zentrum des Rosendorfes. Ein schier unerschöpfliches Angebot an Kunsthandwerk, Rosenschmuck, Gartenzubehör, Accessoires wie Rosen-Souvenirs aller Art, halten die Marktleute in ihren bunten Verkaufsständen feil. Die Nöggenschwieler Vereine haben verteilt über das ganze Dorf 20 Bewirtungsbuden aufgebaut und sorgen für ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen, Kuchen und Getränken. Am Abend ist dann Musik auf dem Kirchplatz angesagt.