Auch im östlichen Landkreis gingen am Sonntag mehr Menschen zur Wahl als vor vier Jahren. Die Ergebnisse ähneln sich in den Gemeinden.

  • Dettighofen: Mit 43,3 Prozent erhielt die CDU in Dettighofen deutlich die Mehrheit. Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 ist dies dennoch ein Rückgang um rund acht Prozent. Felix Schreiner (CDU) erzielte 46 Prozent (-4,4 Prozent), Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) landete mit 21,6 Prozent (-2,7 Prozent) auf Rang zwei, gefolgt vom Grünen-Kandidaten Ulrich Martin Drescher (12,3 Prozent, -4,1). Die Wahlbeteiligung stieg um rund neun Prozent auf 79 Prozent. Deutlich an Zweitstimmen gewonnen, haben die FDP (10,7 Prozent, +5,9) und die AfD (8,7 Prozent, +4,9). Die SPD erzielte mit 13,7 Prozent (-3,1) der Zweitstimmen weniger als die Grünen mit 14,8 (+0,7).
  • Hohentengen: In Hohentengen ist die Wahlbeteiligung vergleichsweise gering gestiegen (+1,9). Sie liegt hier bei rund 78 Prozent. Bei den Zweitstimmen legen sowohl FDP (12,1 Prozent, +5,7), die AfD (10,1 Prozent, +4,5) und die Grünen (14,9 Prozent, +4,2) deutlich zu. Die CDU kommt auf 39,9 Prozent (-9,9). Nachdem es bei der Bundestagswahl 2013 mit Peter Schanz einen Grünen-Kandidaten aus Hohentengen gab, verliert die Partei bei den Erststimmen dieses Jahr rund 8 Prozent. Die AfD schafft mit Martina Böswald auf Anhieb beinahe ein zweistelliges Ergebnis und kommt auf 9,6 Prozent.
  • Jestetten: Auch das Ergebnis in Jestetten passt zum bundesweiten Trend. Die Wahlbeteiligung stieg hier um 5,5 Prozent auf 70,2 Prozent.
    Mit einem Minus von 9,7 Prozent kam Felix Schreiner auf ein Ergebnis von 38,6 Prozent, Rita Schwarzelühr-Sutter kam auf 27 Prozent. Bei den Zweitstimmen schnitten die Christdemokraten um 9,2 Prozent schlechter ab.
  • Klettgau: Ein ähnliches Bild zeigt sich in Klettgau. Auch hier hat die CDU ein deutliches Minus bei den Erst- und Zweitstimmen (-4,2 und -8,7 Prozent) zu verbuchen, die SPD büßte ebenfalls Prozente (-2,6 und -1,6 Prozent) ein. Ein Plus verbuchen bei den Zweitstimmen die Grünen (+2,3 Prozent), FDP (+4,7), AfD (+4,3) und Linke (+1,7). Die Wahlbeteiligung stieg um 5,5 Prozent auf 78,2 Prozent.
  • Küssaberg: Mit -9,9 Prozent im Vergleich zur Wahl 2013 sind die Verluste der CDU bei den Zweitstimmen in Küssaberg fast zweistellig. Die Christdemokraten holten dort 39,1 Prozent der Stimme, die SPD 18 Prozent (-2,6), die Grünen 13,5 Prozent (+3,5), die AfD 11 Prozent (+5,3) und die FDP 10,1 Prozent (+4,8). Bei den Erststimmen liegt die CDU vorne, muss mit 42,9 Prozent aber auch hier Verluste verkraften (-4,7 Prozent). Die erste AfD-Kandidatin im Wahlkreis, Martina Böswald, bekam 9,9 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung stieg um 4,8 Prozent.
  • Lottstetten: Einen deutlichen Erfolg feiern die sogenannten kleinen Parteien in Lottstetten. Mit 14,6 Prozent der Zweitstimmen erzielen die Grünen hier ein besseres Ergebnis als die SPD (14,4 Prozent). Die Linken erzielen mit 6,1 Prozent ihr bestes Ergebnis im östlichen Landkreis. CDU-Mann Felix Schreiner muss ein Minus von 7,8 Prozent im Vergleich zu seinem Vorgänger Thomas Dörflinger verbuchen.

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