Unser Leser Albert Müller aus Görwihl darf sich freuen: Er wurde von der Glücksfee gezogen und darf Mitte Oktober mit einer Begleitperson an unserer SÜDKURIER-Reise mit dem Gotthard Panorama Express teilnehmen. Aber auch alle anderen Leser können diese besondere Tagesfahrt buchen, die unsere Redaktion, gemeinsam mit dem Bad Säckinger Reiseunternehmen Zimmermann veranstaltet.

Der Gotthard Panorama Express zeigt die Schweiz von einer ihrer facettenreichsten Seiten: Zuerst geht es mit dem Schiff durch die von imposanten Bergen umgebene traditionelle Urschweiz. In Flüelen steigen Reisende vom Dampfschiff in den Panoramazug der SBB um und werden von ihrer persönlichen Reisebegleitung empfangen. Weiter führt die Reise dann ab Flüelen mit dem Zug über die weltberühmte Gotthard-Panoramastrecke in Richtung mediterrane Südschweiz. Auf der Fahrt durch das mächtige Urner Reusstal ins mediterrane Tessin erfahren die Reisenden spannende Geschichten und eine multimediale Show, die sich um die einmalige Gotthardregion ranken.

Auch im alten Gotthard-Tunnel wird es nicht langweilig: Eine Mulitmediashow erinnert an die Zeit des Baus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bild: swisstravelsystem.com
Auch im alten Gotthard-Tunnel wird es nicht langweilig: Eine Mulitmediashow erinnert an die Zeit des Baus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. | Bild: swisstravelsystem.com

Nach der Anreise im komfortablen Reisebus gibt es ein Mittagessen im Panoramahotel Bellevue hoch über dem Vierwaldstättersee. Von der großen Terrasse hat man einen einzigartigen Blick über den See und die umgebenden Berge. Mit der Treib-Seelisbergbahn, einer Standseilbahn, geht es hinunter an den See. Mit dem Dampfschiff geht es von Treib vorbei am Rütli. Hier fand der Sage nach der geschichtliche Ursprung der schweizerischen Eidgenossenschaft statt: 1291 sollen die Vertreter der Urkantone hier den „Rütlibund“ geschworen und damit die Schweiz gegründet haben.

Blick vom Hotel Bellevue Seelisberg auf den Vierwaldstättersee.
Blick vom Hotel Bellevue Seelisberg auf den Vierwaldstättersee. | Bild: swisstravelsystem.com

 

Nachdem man in Flüelen vom Schiff in den Panoramazug der SBB umgestiegen ist, fährt der Zug durch das Urner Reuss­tal. Bei Wassen zeichnet die Bahnlinie die Form einer doppelten Kehrschleife. Diese Streckenführung ist berühmt, weil man die auf einer Anhöhe thronende Kirche von Wassen ganze dreimal passiert. Der 15 Kilometer lange Gotthard-Bahntunnel von Göschenen nach Airolo ist das zentrale und größte Bauwerk der 1882 eröffneten Gotthardbahnstrecke. Der Bau des Tunnels dauerte von 1872 bis 1882 – für die damalige Zeit eine Meisterleistung. Eine multimediale Show lässt diese Zeit während der Durchfahrt wieder lebendig werden.

In den SBB-Panoramawagen hat man auf der alten Gotthardstrecke jederzeit eine phantastische Aussicht auf die idyllische Landschaft. <em>Bild: Dominik Baur/Keystone</em>
In den SBB-Panoramawagen hat man auf der alten Gotthardstrecke jederzeit eine phantastische Aussicht auf die idyllische Landschaft. | Bild: DOMINIK BAUR

Auf der Südseite des Gotthardmassivs, nach dem Riviera-Tal erblickt man die drei imposanten Burgen von Bellinzona; Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro. Sie wurden im 15. Jahrhundert von den Herzögen von Mailand erbaut und später von den Eidgenossen erobert. Heute sind sie Teil des Unesco-Weltkulturerbes. In Bellinzona bleibt noch genügend Zeit für den Besuch des bekannten Käsemarkts.

Zurück geht es durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt. In nur 20 Minuten durchqueren die Züge mit 250 Stundenkilometern die Alpen. Der Zug fährt direkt von Bellinzona nach Arth-Goldau, wo die Zimmermann-Busse bereits für die Rückfahrt an den Hochrhein warten.