In den Morgenstunden des Donnerstages ereigneten sich im Landkreis insgesamt elf Verkehrsunfälle, die von der Polizei aufgenommen wurden. Sie standen laut Polizeisprecher Mathias Albicker im Zusammenhang mit den winterglatten Straßen. In allen Fällen war demach nur Sachschaden zu beklagen, Personen wurde keine verletzt. Die Unfallorte verteilten sich auf den gesamten Landkreis. Behinderungen durch liegengebliebene Lastwagen gab es auf der B 518 zwischen Wehr und Schopfheim und auf der B 500. Am Ortsausgang von Waldshut ein Lastwagen auf einen Parkplatz gelotst, damit der Fahrzeugverkehr wieder fließen konnte. Gegen Mittag normalisierte sich die Verkehrssituation wieder.

Wegen Schnee auf der Fahrbahn mussten sich Autofahrer auch auf diversen Straßen im Aargau in Geduld üben. Laut Aargauer Zeitung sind der Kantonspolizei Aargau am Donnerstagmorgen 20 Unfälle gemeldet worden. Zum Großteil waren es Auffahrunfälle. Auf der A1 in Richtung Zürich kam es zwischen Baden-West und dem Baregg-Tunnel zu Stau. Wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte, kam es dort zwischen Baden und Neuenhof gegen 10 Uhr zu einer Auffahrkollision. Auch auf der A3 zwischen Brugg und der Verzweigung Birrfeld kam es zu einer Überlastung des Verkehrs. Busse, die in der Region Baden-Wettingen verkehren, blieben gestern Morgen liegen oder hatten bis zu einer Stunde Verspätung. «Wir haben auf dem ganzen Liniennetz mit Verspätungen zu kämpfen», sagt Christian Bernhard, Betriebsdisponent der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW). Außerdem machten den Bussen vor allem die tiefen Temperaturen zu schaffen. «Der neue Schneefall gefriert sofort», sagt Bernhard. Die Folge seien glatte Strassen. In Kombination mit rutschigem Terrain sorgen vor allem starke Gefälle für blockierte Straßen.