Kreis Waldshut Klinik-Geschäftsführer will nach Ausstieg von Waldshut-Tiengen aus der Spitäler Hochrhein GmbH Vertrauen zurückgewinnen

Hans-Peter Schlaudt hat auf den Austritt der Stadt Waldshut-Tiengen aus der Spitäler Hochrhein GmbH reagiert. Er blickt vor allem in die Zukunft. So sollen das Zentralspital möglichst schnell realisiert werden und das Vertrauen der Patienten, insbesondere aus dem westlichen Teil des Landkreises, zurückgewonnen werden.

Der Gemeinderat Waldshut-Tiengen und der Kreistag haben den Weg zum Ausstieg der Stadt aus der Spitäler Hochrhein GmbH freigemacht. Klinik-Geschäftsführer Hans-Peter Schlaudt begrüßt diesen Schritt. In einer Pressemitteilung spricht er von einem Meilenstein auf dem Weg zum geplanten Zentralkrankenhaus.

Vertrauen wieder erarbeiten

Hans-Peter Schlaudt, seit August 2017 im Amt, blickt zunächst aber zurück: „Die letzten Jahre waren für die Gesellschafter, aber auch für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Patienten nicht einfach. Diese Zeit hat die Spitäler Hochrhein GmbH viel Vertrauen gekostet, dieses werden wir uns in den nächsten Jahren wieder erarbeiten.“

Die beschlossenen Veränderungen begrüßt Schlaudt ausdrücklich: „Der Landkreis, der auch die Verantwortung für die stationäre Versorgung der Bevölkerung im Landkreis trägt, hat nun auch die alleinige Gestaltungsmöglichkeit.“

Schlaudt dankt der Stadt Waldshut-Tiengen für die finanziellen Leistungen sowie den Bürgern der Stadt für deren Treue. „Wir hoffen, dass wir sie auch zukünftig mit unseren Leistungen überzeugen können.“

Meilenstein auf Weg zum Zentralspital

Mit Blick in die Zukunft sagt Schlaudt: „Wir befinden uns mit großen Schritten auf dem Weg Richtung Zentralspital, durch die Alleinträgerschaft des Landkreises ist nun ein weiterer Meilenstein gelegt worden.“ Auch wirtschaftlich befindet sich die Spitäler Hochrhein GmbH in der Genesung. „Das vergangene Jahr hat schwierige Entscheidungen mit sich gebracht, doch wir sehen heute, dass die Richtung stimmt. Ich gehe heute davon aus, dass wir die geplanten Ziele erreichen werden.“

Verständnis für Enttäuschung im Westen

In den nächsten Monaten werde sich die Spitäler Hochrhein GmbH verstärkt auf die Außenwahrnehmung konzentrieren. „Wir beobachten, dass uns der westliche Landkreis meidet. Angesichts der Schließung des Spitals Bad Säckingen habe ich Verständnis für die Enttäuschung der Menschen des westlichen Landkreises. Allerdings muss der Bevölkerung dort auch klar sein, dass wir ab heute und insbesondere mit dem geplanten Zentralspital, ein Krankenhaus für den gesamten Landkreis sind. Unsere Mitarbeiter geben für alle Patienten des Landkreises ihr Bestes.“

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