Der Ausschuss für Technik, Umwelt und Verkehr des Waldshuter Kreistags hat sich in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung unter anderem mit einem Notfallplan für die Wälder im Landkreis Waldshut beschäftigt. Die aktuelle Waldschadenssituation ist dramatisch. Vor diesem Hintergrund soll der landesweite Notfallplan Wald im Landkreis Waldshut schnellstmöglich umgesetzt werden, sodass die Waldbesitzer im Landkreis wirkungsvoll bei der Bewältigung der Waldschäden unterstützt werden. Das hat der Ausschuss für Technik, Umwelt und Verkehr einstimmig beschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Waldshuter Landratsamtes hervor.

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Mit dem Notfallplan erhalten die Waldbesitzer im Landkreis Waldshut demnach eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung der Schäden. Der Wald- und Vermögensverlust wird jedoch nicht ausgeglichen. Gleichwohl profitieren die Privatwalbesitzer in vielerlei Weise vom Notfallplan, und zwar in der ganzen Kette von der Holzaufbereitung bis zum Holzverkauf.

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Dabei geht es um eine Intensivierung der Beratung, um die schnelle Einführung und Umsetzung der neuen Förderinhalte und des neuen Förderantragsverfahrens, um mehr Wissensvermittlung, um die praktische Unterstützung beim Monitoring und die Koordinierung der knappen Ressourcen. Die Kapazitäten der Forstrevierleiter reichen laut Landratsamt bei Weitem nicht zur wirkungsvollen Bekämpfung der Waldschäden aus.

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Alle Beteiligten arbeiteten schon lange an ihren Belastungsgrenzen. Das habe bisher schon ein hohes Maß an Arbeitskraft und die Notwendigkeit erfordert, Kräfte und Ressourcen gezielt einzusetzen. Und es zeichne sich ab, dass sich die Schäden im kommenden Jahr weiter potenzieren. Mit dem Notfallplan sei es dem Kreisforstamt nun möglich, Revierunterstützungskräfte einzusetzen, die sich auch um das Monitoring und die Förderung kümmern.

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Deshalb wird das Kreisforstamt im Vorgriff auf die erwartete Bewilligung entsprechender Fördermittel durch das Land zeitnah geeignete Kandidaten für bis zu neun befristete Einstellungen zur Unterstützung der Forstrevierleiter, der Fördersachbearbeitung und für die Neubesetzung des Borkenkäfermanagements zum 1. Januar 2020 suchen. Der Landkreis ist laut der Pressemitteilung vorbereitet und hat seine Hausaufgaben gemacht. Jetzt muss nur noch der Stuttgarter Notfallplan, der im Entwurf vorliegt, aber noch nicht verabschiedet und mit Geld hinterlegt wurde, verabschiedet werden.