Neue Gesichter in der Ferienwelt Südschwarzwald: Nachdem der ehemalige Vorsitzende Stefan Dorfmeister bei der Kommunalwahl in Höchenschwand nicht mehr antrat, wurde jetzt mit Bernaus Bürgermeister Alexander Schönemann ein neuer Vorsitzender gefunden. Neu formiert hat sich auch das Touristiker-Gremium.

Die Expertenrunde wird nun von Nicole Vonhof, Stefanie Hüsler und Carina Wanowski geleitet. Vonhof als Geschäftsführerin der Hotzenwald Tourismus GmbH bringt bereits mehr als acht Jahre Erfahrung mit. Frisch von der Dualen Hochschule, hat Stefanie Hüsler vor zwei Jahren die Leitung des Tourismusbüros Waldshut-Tiengen übernommen. Carina Wanowski ist seit 2015 im Wehrer Tourist-Büros tätig.

Das neue Jahr soll mit einigen Neuerungen begonnen werden: Nach außen hin zeigen sich diese in einem neuen Logo und der neu gestalteten Internetseite: Sympathisch und vielfältig wolle man sich präsentieren, sagt Thomas Ays vom Tourismusamt Bad Säckingen. Dabei wolle man sich weiterhin auf die deutschsprachigen Gäste konzentrieren, so Vonhof. Aber auch den wachsenden Anteil fremdsprachiger Besucher, vor allem aus den Beneluxländern und aus Israel, habe man im Blick, so Ays. So teste man gerade in Bad Säckingen fremdsprachige Online-Stadtführungen, eine Auswertung stehe noch aus.

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Neu gestaltet wurde außerdem der Erlebnisführer, in dem die verschiedenen Welten von Genuss über Kultur bis Wandern zusammengefasst werden. Ein Gästeverzeichnis mit Ferienwohnungen und Ferienhäusern ergänzt das bestehende Gastgeberverzeichnis: „Ferienwohnungen und Ferienhäuser machen einen großen Teil der Übernachtungen aus. 2021 sollen dann beide Verzeichnisse als Gesamtverzeichnis erscheinen“, so Vonhof. Digital wird es mit der TourFox-Map, einer interaktiven Erlebniskarte: „Hier kombinieren wir eine Karte mit digitalen Inhalten. Mit dem Smartphone können Bilder, Filme und andere Zusatzinformationen abgerufen werden“, erklärt Vonhof.

Präsentiert werden sollen die Neuerungen auf der Messe CMT im Januar in Stuttgart. Sie wurden aus dem Jahresbudget von 200.000 Euro realisiert, teilte Ays mit. Es wurde seit der Vereinsgründung 2017 regelmäßig aufgestockt und speist sich aus den Beiträgen der Gemeinden, einem Zuschuss des Kreises sowie durch projektbezogene Fördermittel etwa vom Naturpark Südschwarzwald. Die Personalkosten übernehmen die Gemeinden.