Rund 40.000 Menschen sollen es nach Schätzung der Basler Zeitung gewesen sein, die am Freitag, 14. Juni, für die Rechte der Frauen in Basel demonstrierten. Der Protest gegen Diskriminierung und für gleiche weibliche Rechte in Wirtschaft und Gesellschaft war unüberhörbar und unübersehbar.

Das Logo des Frauenstreiks vom 14. Juni wird am Vorabend in Basel von der gegenüberliegenden Seite des Rheins auf den Roche-Turm projiziert.
Das Logo des Frauenstreiks vom 14. Juni wird am Vorabend in Basel von der gegenüberliegenden Seite des Rheins auf den Roche-Turm projiziert. | Bild: Georgios Kefalas

Und die Aktion hat Spuren hinterlassen: Im Stadtzentrum von Basel wurden einige Straßenschilder mit Aufklebern überklebt und hinsichtlich der Namensgebung deutlich weiblicher. So war beispielsweise auf dem Schild des bekannten Petersplatzes noch am Sonntag „Petraplatz“ zu lesen.

Der Schweizer Frauenstreik hat Spuren hinterlassen: Auf dem Straßenschild des bekannten Petersplatz in Basel ist nun „Petraplatz“ zu lesen.
Der Schweizer Frauenstreik hat Spuren hinterlassen: Auf dem Straßenschild des bekannten Petersplatz in Basel ist nun „Petraplatz“ zu lesen. | Bild: Obermeyer, Justus

Auch der Petersgraben, die Straße in unmittelbarer Nähe, war umbenannt worden, allerdings war der Aufkleber hier am Sonntag bereits zur Hälfte abgerissen.

Straßen zu verweiblichen war allerdings keine Idee, die sich nur auf Basel beschränkte. Auch in anderen Schweizer Städten wie Zürich oder Genf brachten die Aktivistinnen Aufkleber an.

14.06.2019, Schweiz, Genf: Streikende haben einen alternativen Straßennamen von einer Frau unter ein Straßenschild geklebt.
14.06.2019, Schweiz, Genf: Streikende haben einen alternativen Straßennamen von einer Frau unter ein Straßenschild geklebt. | Bild: Martial Trezzini

Die alternativen Benennungen unterstreichen den Wunsch der Frauen nach gleichberechtigter Wahrnehmung.

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