Kreis Waldshut – Die grün-schwarze Landesregierung hat die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke in die Kategorie 1 des in Kürze vorliegenden Elektrifizierungskonzepts für das Schienennetz in Baden-Württemberg aufgenommen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Abgeordneten Felix Schreiner und Sabine Hartmann-Müller (CDU) hervor. Die Hochrheinstrecke gehört nach Mitteilung der Abgeordneten zu den landesweit insgesamt sechs Elektrifizierungsprojekten, die bis spätestens 2025 realisiert sein sollen. „Mit Vorlage des Elektrifizierungskonzepts des Landes herrscht nun Klarheit: Der Ausbau der Hochrheinbahn bekommt höchste Priorität. Es freut uns, dass unsere politische Arbeit erfolgreich war“, erklärten die Abgeordneten.

Auf seine Initiative, so Felix Schreiner, sei die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke im März 2016 in den grün-schwarzen Koalitionsvertrag aufgenommen worden. In den vergangenen Monaten hätten beide Abgeordnete im Verkehrsministerium für eine hohe Priorität des Ausbauvorhabens geworben.„Die tagtäglichen Beschwerden von Berufspendlern und Bahnreisenden über die schlechte Betriebsqualität auf der Hochrheinstrecke zeigen doch: Es ist höchste Eisenbahn, dass die Elektrifizierung endlich ins Rollen kommt“, so die CDU-Abgeordneten. Vorrangiges Ziel müsse es nun sein, dass die Planungsarbeit vorankomme, so Sabine Hartmann-Müller, die dem Verkehrsausschuss des Landtags angehört. Und Felix Schreiner ergänzt: „Zeitgleich müssen wir die Finanzierung in trockene Tücher bekommen. Im Koalitionsvertrag auf Bundesebene haben wir festgelegt, dass bis 2025 rund 70 Prozent des Schienennetzes in Deutschland elektrifiziert sein sollen. Ein Ziel meiner Arbeit im Verkehrsausschuss des Bundestags wird es daher sein, dass die dafür bereitgestellten Fördermittel auch in die Elektrifizierung der Hochrheinbahn fließen.“