Ihre Gesellenstücke stellten 21 Schreinergesellen am Sonntag in der Bildungsakademie in der Friedrichstraße in Waldshut aus. Die drei Frauen unter den Schreinern belegten in der Bewertung die drei ersten Plätze. Die Vorstellung der Schreinerarbeiten zog zahleiche Besucher an.

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Die beste Benotung erhielt die 21-jährige Lena Fehrenbacher aus Nöggenschwiel für ihre Garderobenbank, den zweien Platz belegte Antonia Birn aus Laufenburg, auf den dritten Rang kam Livia Hurter aus Lottstetten. „Ich bleibe in meinem Betrieb“, erklärte Lena Fehrenbacher auf die Frage nach der Zukunft. Antonia Birn will nach der bestandenen Prüfung Architektur studieren. „Wir haben während der Ausbildung auch Möbel in der Schweiz montiert, die wir in der Werkstatt hergestellt haben“, sagt Antonia Birn. „Es war eine anspruchsvolle Ausbildung“, erklärt Livia Hurter. „Ich war auch viel auf Baustellen in der Schweiz.“ Sie will nach der Schreiner-Lehre nach Argentinien.

Großes Interesse beim Publikum weckten die ausgestellten Gesellstücke der neuen Schreiner in der Bildungsakademie Waldshut.
Großes Interesse beim Publikum weckten die ausgestellten Gesellstücke der neuen Schreiner in der Bildungsakademie Waldshut. | Bild: Ebner, Matthias

Die neuen Schreinergessellen erhielten Preise von Sponsoren. Mit den Gesellen freuten sich der Präsident der Handwerkskammer Gotthard Reiner, Kreishandwerksmeister Thomas Kaiser, Bürgermeister Joachim Baumert und der Obermeister des Schreinerhandwerks, Otmar Schiessel.

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In der Ausstellung waren als Gesellenstücke Schreibtische, Sideboards, Anrichten, TV-Möbel, Hängeschränke und Barmöbel ausgestellt. „Die jungen Leute habe sich engagiert“, stellte Ausbilder Peter Bednarek fest. „Es gibt eine Vielfalt von Stücken.“ Die Schreinerlehre dauere drei Jahre.