„Der Weg ist das Ziel!“ Nach diesem Motto brachen am Samstag 187 Reisende in vier Zimmermann-Reisebussen und am Sonntag 88 Gäste mit zwei Bussen in Richtung Alpen auf. Die zweite SÜDKURIER-Leserreise führte mit Bus, Bernina-Express und Gondelbahn auf das 2978 Meter hoch gelegene Diavolezza-Bergmassiv.

Komfortabel: Der Bernina-Express startete um 16.20 Uhr von der Talstation Diavolezza und war um 18.20 Uhr in Chur, wo die Zimmermann-Busse mit den Reisenden die Himfahrt antraten.
Komfortabel: Der Bernina-Express startete um 16.20 Uhr von der Talstation Diavolezza und war um 18.20 Uhr in Chur, wo die Zimmermann-Busse mit den Reisenden die Himfahrt antraten. | Bild: Reinhard Herbrig

Die Mitreisenden, die mit den Zimmermann-Bussen von Bad Säckingen aus starteten, mussten früh aufstehen, denn bereits ab 6.15 Uhr fuhren sie in Richtung Ostalpen los. Die Strecke führte am Zürichsee und am Walensee entlang, durch das Heidiland nach Landquart in Graubünden, wo die Reisenden mit einem Sektfrühstück von Familie Rüttnauer überrascht wurden.

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Um 9.25 Uhr stiegen sie in den Bernina-Express ein, der sie in einer zweistündigen Fahrt durch das Alpenpanorama, durch Tunnel und über viele Brücken zur Bahnstation von Diavolezza brachte. Mit der Gondelbahn ging es dann zum Bergrestaurant von Diavolezza, wo sie hofften, einen herrlichen Blick auf das Alpenpanorama werfen zu können.

Lecker: Das Menü, das im Bergrestaurant Diavolezza serviert wurde, konnte sich sehen und schmecken lassen.
Lecker: Das Menü, das im Bergrestaurant Diavolezza serviert wurde, konnte sich sehen und schmecken lassen. | Bild: Reinhard Herbrig

Trotz der Höhe von 2978 Metern, höher als die Zugspitze (2962 Meter), kämpfte die Sonne vergeblich gegen die aufsteigenden Nebel, die die Gipfel Piz Palü (3900 Meter), Bellavista (3920 Meter) und Piz Bernina (4049 Meter) einzuhüllen begannen. Die 187 Mitreisenden ließen sich davon die Stimmung nicht verderben, denn das Bergrestaurant wartete mit einem guten Zwei-Gänge-Menü auf, das im Reisepreis enthalten war. Bei den Getränkepreisen rieb sich so mancher sparsame Zeitgenosse allerdings die Augen, denn unter 5 Franken war kein Getränk, ob Kaffee oder Mineralwasser, zu erhalten.

Ausgelassen: Die herrliche Aussicht auf das Alpenpanorama genossen (von links): Siglinde Stein, Werner Thomann, Siglinde Thomann und Rosmarie Obrist aus Höchenschwand.
Ausgelassen: Die herrliche Aussicht auf das Alpenpanorama genossen (von links): Siglinde Stein, Werner Thomann, Siglinde Thomann und Rosmarie Obrist aus Höchenschwand. | Bild: Reinhard Herbrig

Der Bergführer, der nach dem Mittagessen einen Vortrag auf der Terrasse des Restaurants hielt, machte die Gäste mit der Region, besonders mit der Entwicklung des Gletschers, bekannt. Geübte Skitouristen können den Gletscher demnach zu einer zehn Kilometer langen Abfahrt nutzen.

Fröhlich: Manfred und Inge Schlachter aus Oberwihl hatten viel Spaß, als sie mit dem Bernina-Express Richtung Diavolezza unterwegs waren.
Fröhlich: Manfred und Inge Schlachter aus Oberwihl hatten viel Spaß, als sie mit dem Bernina-Express Richtung Diavolezza unterwegs waren. | Bild: Reinhard Herbrig

Während früher vor allem der Wintertourismus gefragt war, liege jetzt auch die Sommersaison voll im Trend. Allerdings wechsle das Wetter von Sommer auf Winter sehr schnell, so dass man am Diavolezza kein Frühjahr und keinen Herbst kenne.

Malerisch: An einem Blick auf das Alpenpanorama im Hintergrund mit Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina erfreuten sich die Teilnehmer.
Malerisch: An einem Blick auf das Alpenpanorama im Hintergrund mit Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina erfreuten sich die Teilnehmer. | Bild: Reinhard Herbrig

Die Rückfahrt von der Bergstation zum Bahnhof von Diavolezza erfolgte ab 15.20 Uhr. Der Bernina-Express startete um 16.20 Uhr und war um 18.20 Uhr in Chur, nachdem er sich wieder durch die herrliche Alpenwelt durch Tunnel und über Viadukte geschlängelt hatte. Dort luden die Zimmermann-Busse die SÜDKURIER-Reisenden wieder ein und brachten sie sicher wieder an ihre Einstiegstellen im Landkreis Waldshut zurück. Müde, aber glücklich waren die Gäste von der imposanten Reise mit dem Bernina-Express durch die Ostalpen, die sie sicher nicht so schnell wieder vergessen werden.

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