Mit einer Skulptur zum Thema „80er Party“ beteiligt sich die Landjugend vom Höchenschwanderberg am zehnten Strohskulpturenwettbewerb der Gemeinde. Viele Ideen waren im Vorfeld diskutiert worden. So sollte eigentlich der Jugendtreff in Attlisberg nachgebaut werden, dies wurde aber als zu aufwendig angesehen und deshalb verworfen.

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„Wir mussten etwas bauen, das für uns machbar war, denn viele Mitglieder sind die ganze Woche unterwegs und nur am Wochenende zu Hause“, sagt der Vorsitzende der Landjugend, Philipp Stemmer. Da es weiterhin als schwierig angesehen wurde, für die Figuren moderne Kleidungen aus Stroh herzustellen, kam man schließlich auf die Idee mit den Schlaghosen und den Partyfrisuren der 80er Jahre. So hat die Landjugend dazu passend das Thema gewählt.

Bei der Ausstattung des Partyraumes montierten die Jugendlichen eine verspiegelte und beleuchtete Kugel, wie sie in früheren Zeiten häufig bei Partys zu sehen war. „Natürlich können die Besucher die Kugel zum Drehen bringen“, sagt Philipp Stemmer und verweist auf einen vor der Skulptur angebracht Startknopf.

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Mit vierfarbigen Leuchtstreifen und einem Laser wurde der Partyraum zusätzlich geschmückt. „Eigentlich sieht man das aber erst wenn es dunkel ist“, sagt der Vorsitzende mit etwas Bedauern in der Stimme. Etwa fünf bis sechs Jugendliche trafen sich regelmäßig und arbeiteten von Mitte Juli bis kurz vor Eröffnung der Ausstellung an der Skulptur gearbeitet. So kamen rund 600 Stunden zusammen.