Beim Thema Klimaschutz kommt schnell die Verkehrswende und damit auch der Öffentliche Personenverkehr (ÖPNV) ins Spiel. Der Waldshuter Tarifverbund (WTV) möchte mit seiner Klimaschutz-Kampagne aufzeigen, dass mit der Nutzung von Bus und Bahn jeder einen kleinen Beitrag zum Schutz des Klimas beitragen kann.

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„Wir wollen die Menschenfür das Thema sensibilisieren und mit dieser Kampagne auf unsere günstigen Tarife aufmerksam machen. Gemeinsam mit unseren Kunden können wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, erklärte WTV-Geschäftsführer Lothar Probst.

WTV-Geschäftsführer Lothar Probst (links) und Geschäftsstellenleiter Sebastian Nieselt stellen die Klimakampagne des Tarifverbundes vor.
WTV-Geschäftsführer Lothar Probst (links) und Geschäftsstellenleiter Sebastian Nieselt stellen die Klimakampagne des Tarifverbundes vor. | Bild: Gerald Edinger

Zum Auftakt gibt es ein vorweihnachtliches Geschenk: An allen vier Adventssamstagen heißt es „Freie Fahrt“ mit Bus und Bahn im WTV-Gebiet. Das gilt schon am Samstag (30. November). Nicht nur Weihnachtsmarkbesuche können so entspannter sein, auch wer einfach Bus und Bahn einmal ausprobieren möchte, kann ohne Fahrschein im Tarifgebiet einsteigen. „Das Angebot gilt bis zum Betriebsschluss, der auch nach Mitternacht liegen kann, der Nachtzuschlag entfällt ebenfalls“, betont WTV-Geschäftsstellenleiter Sebastian Nieselt.

Wo das Angebot vor Ort nicht wahrgenommen werden kann, dem empfiehlt Probst über „Park and Ride“ im Nahbereich die Verbindungen des Tarifverbundes nutzen. „Es gehört zur Ehrlichkeit dazu, dass das Angebot im ländlichen Raum nicht immer optimal ist“, sagt Probst. Hinter dieser Kampagne stehen der WTV, der Landkreis Waldshut, die DB-Regio, Südbaden Bus, City Bus Bad Säckingen und der Stadtbus Laufenburg. Die Kosten von 16.000 Euro für die vier Adventssamstage tragen die Tarifpartner und der Landkreis je zur Hälfte.

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Den Mehrwert bei dieser Kampagne sehen Probst und Nieselt in der Möglichkeit, Menschen auf die Chancen des Nahverkehrs aufmerksam zu machen. Die Angebote in den sechs Tarifzonen des WTV (einschließlich Seebrugg) seien für Beruf und Freizeit attraktiv: „Wir sind besser als unser Ruf und das Image stammt aus alten Zeiten. Es hat sich sehr viel getan“, betont Nieselt, auch wenn die Interregio-Züge weiterhin das Sorgenkind bleiben. „Da sind wir mit allen Beteiligten im Gespräch und möchten Verbesserungen erreichen“, sagt Lothar Probst. Im Klimapaket des WTV ist auch ein Angebot (bis März 2020) enthalten, mit dem der ÖPNV mit dem WTV-Abo drei Monate genutzt werden kann, der Kunde zahlt aber nur zwei Monate. Auch das Job-Ticket biete eine Möglichkeit, mit finanzieller Unterstützung des Chefs umzusteigen.

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