Der Wolf, der sich Ende November 2019 in Grafenhausen aufgehalten hat, stammt aus dem Schneverdinger Rudel. Dies haben Wissenschaftler des Senckenberg-Instituts herausgefunden, teilt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit. Die Wissenschaftler konnten außerdem mit einer Losungsanalyse (Kot) nachweisen, dass es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat.

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Der Wolf wurde erstmals vor einem guten Jahr in Niedersachsen identifiziert. Seine Bezeichnung lautet GW1129m, heißt es in der Mitteilung weiter. Ob das Tier sich noch immer im Südschwarzwald aufhält oder weitergewandert ist, lässt sich laut Ministerium allerdings nicht sagen.

Der bisher letzte Nachweis eines Wolfes in der Region ist ein Fotofallenbild, das am 13. Januar bei Ühlingen-Birkendorf aufgenommen wurde. Erstmals seit längerer Zeit wurde ein Wolf im Südschwarzwald im Juli vergangenen Jahres auf einem Fotofallenbild zweifelsfrei identifiziert.

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Der Landkreis Waldshut liegt laut Ministerium außerhalb der sogenannten „Förderkulisse Wolfsprävention“ im Nordschwarzwald. Dort kann der Rüde GW852m seit rund zwei Jahren immer wieder nachgewiesen werden.

Das Umweltministerium hat die Nutztierhalterverbände und die FVA die örtlichen Wildtierbeauftragten über den Sachverhalt informiert und um vermehrte Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Beobachtungen gebeten.

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