Neue Akzente hat die FDP auf Kreisebene gesetzt. In einer Kreisversammlung im „Rheinischen Hof“ in Waldshut wurde beschlossen, den bisherigen Ortsverband Waldshut-Tiengen aufzulösen und durch den erweiterten Ortsverband Mittlerer Hochrhein zu ersetzen, der von Albbruck bis Jestetten reicht. Darin eingebunden sind alle Gemeinden, die über keine eigenen Verbandsstrukturen verfügen oder nur noch in Form eines FDP-Stammtischs agieren.

Wählerpotenzial soll besser ausgeschöpft werden

„Mit dem Beschluss schreiben wir Geschichte“, sagte der Kreisvorsitzende Harald Ebi, „hier handelt es sich um eine ganz wichtige Entscheidung.“ Ziel der Neugründung sei es, die Mitglieder besser zu integrieren, eine schlagkräftige Truppe zu bilden und im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2019 das Wählerpotenzial besser auszuschöpfen. In einem ersten Schritt stimmte die Versammlung der Auflösung des Ortsverbands Waldshut-Tiengen zu. Die bisherige Vorsitzende Monika Mittich-Ebi erklärte dazu: „Unsere bisherige Arbeit war gut und erfolgreich, aber wir wollen uns vergrößern und unsere Kapazitäten besser ausschöpfen.“

Einstimmige Beschlüsse

Die erforderlichen Beschlüsse zur Auflösung, Neugründung und Namensgebung wurden einstimmig gefasst. Anwesend waren 22 Mitglieder, darunter 18 aus dem bisherigen Ortsverband Waldshut-Tiengen. Auch die Neuwahlen für den erweiterten Verband gingen reibungslos über die Bühne. Monika Mittich-Ebi wurde einstimmig zur Vorsitzenden gewählt, Oliver Bier (Waldshut) und Stefan Sabottka (Lauchringen) als Stellvertreter. Als Beisitzer gewählt wurden Christian von Rosenberg (Albbruck), Sascha Tobler (Küssaberg), Joachim Schwabe (Jestetten) und Patrick Di Cregorio (Hohentengen). Stefan Sabottka übernahm außerdem das Amt des Schriftführers.

Appell an mögliche Kandidaten für die Kommunalwahl 2019

Harald Ebi erinnerte daran, rechtzeitig potenzielle Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen anzusprechen, die bereit seien, für die FDP zu kandidieren. Die Listen mit den Kandidaten sollten bis Ende Dezember beim Vorstand eingereicht werden. In ihrem Schlusswort sagte Monika Mittich-Ebi: „Ich bin seit drei Jahren mit viel Herzblut als Vorsitzende des Ortsverbandes Waldshut-Tiengen im Amt gewesen, und ich hoffe, dass ich auch als Vorsitzende des neuen Verbandes, zusammen mit Euch, einiges bewegen kann.“ Mit vereinten Kräften müsse es für die Mitglieder nun möglich sein, mehr zu erreichen und neue Projekte in Angriff zu nehmen.