Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) wurde am Samstagmorgen, 28. Dezember 2019, um 7.48 Uhr wegen einer technischen Störung vom Stromnetz getrennt und schaltete sich automatisch ab. Dies schreibt der Betreiber des Atomkraftwerks in einer Medienmitteilung.

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Eine technische Störung im nicht-nuklearen Teil des Kraftwerks führte am Samstagmorgen zunächst zu einer automatischen Abschaltung der Turbinen. Anschließend schaltete sich – entsprechend der sicherheitsorientierten Auslegung der Anlage – der Reaktor ebenfalls automatisch ab, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Der abgeschaltete Reaktor sei in einem bestimmungsgemäß stabilen Zustand. Der Schutz von Mensch und Umwelt sei, so die Mitteilung weiter, „zu jeder Zeit gewährleistet“ gewesen. Die Aufsichtsbehörde ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) sowie die umliegenden Gemeinden seien über das Ereignis informiert worden.

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Die Ursache der technischen Störung würde im Detail abgeklärt.
Über das Wiederanfahren der Anlage werde zum gegebenen Zeitpunkt kommuniziert.

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Das Messnetz der Schweizer Atomaufsichtsbehörde Ensi (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) zur automatischen Dosisleistungsüberwachung in der Umgebung der Kernkraftwerke (MADUK) habe keinen Anstieg der Radioaktivität gezeigt, schreibt das Ensi auf seiner Internetseite. Das Ensi werde das meldepflichtige Vorkommnis, wie in solchen Fällen üblich, analysieren, heißt es dort weiter.

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