Schweizer Medienberichten zufolge ist im Kanton Basel-Land am Mittwoch, 11. März 2020, ein 54-Jähriger an den Folgen einer Infektion mit dem Virus COVID-19 gestorben. Die Basler Zeitung und die Schaffhauser Nachrichten beziehen sich auf eine Mitteilung des kantonalen Krisenstabs.

Demnach sei der Mann chronisch krank gewesen. Es sei möglich, dass er sich während eines Freikirchen-Anlasses in Mülhausen (Frankreich) Mitte Februar angesteckt gehabt habe. Diese Information sei allerdings nicht bestätigt.

Der Patient sei seit dem 3. März wegen einer Lungenentzündung im Spital in Behandlung gewesen und positiv auf das neue Coronavirus getestet worden, nachdem sich sein Zustand weiter verschlechtert hatte. Er habe künstlich beatmet werden müssen.

Bereits am Sonntag ist im Kanton Baselland ein Corona-Patient verstorben. Der Mann war 76 Jahre alt und litt ebenfalls unter Vorerkrankungen, wie das Kantonsspital mitteilte.

Kita-Quarantäne in Riehen aufgehoben

Der Kanton Basel-Stadt informiert am Mittwoch, 11. März, darüber, dass ab Donnerstag, 12. März 2020, die Quarantänemaßnahmen für die Menschen im privaten und beruflichen Umfeld des Coronaviruspatienten in Riehen aufgehoben seien.

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt dankt in einer Mitteilung den Betroffenen für die großen Einschränkungen, die sie hatten auf sich nehmen müssen. „Dank der Maßnahmen konnten zusätzliche Erkrankungsfälle verhindert werden.“

Mittlerweile könne für Basel-Stadt auch von geheilten Erkrankten berichtet werden. Die Zahl der Neuansteckungen steige jedoch weiter und liegt am 11. März 2020 bei 49, so das Gesundheitsdepartement.