In Stühlingen hat die CDU gegenüber der Wahl vor vier Jahren 8,8 Prozent verloren und landete bei 45,9 Prozent. Wahlkreiskandidat Felix Schreiner schnitt besser als seine Partei ab und erreichte 51,9 %; das sind 2,4 % weniger als sein Vorgänger Thomas Dörflinger erzielte. Die SPD verliert 1,4 Prozent gegenüber 2013 und erreicht 15,6 %. Rita Schwarzelühr-Sutter schneidet mit 22,7 % deutlich besser ab als ihre Partei, verliert aber 4,5 % gegenüber 2013. Grüne und FDP liegen mit 10,8 Prozent gleichauf, bei Gewinnen von 3,6 und 4,8 Prozent. Die AfD konnte ihren Stimmenanteil gegenüber der letzten Bundestagswahl auf 8,2 Prozent verdoppeln.

In Wutöschingen erlebte die CDU mit 43,9 % ein echtes Debakel – dieses Ergebnis bedeutet ein Minus von 11 Prozent. Für Felix Schreiner ist das Erststimmen-Ergebnis nur wenig besser; 43,2 % bedeuten ein Minus von 10,3 Prozent. Rita Schwarzelühr-Sutter holt mit 28,5 Prozent zwar eines ihrer besten Wahlkreis-Ergebnisse, verliert aber ebenfalls gegenüber 2013, wenn auch nur 1,7 Prozent. Die SPD landet bei 16,6 Prozent, was einem Verlust von 2,1 Prozent bedeutet. Zu den Gewinnern zählen in Wutöschingen die Grünen, die mit 11,5 Prozent einen Zuwachs von 4,8 Prozent verbuchen und damit auch Platz 3 verteidigen können. Noch höhere Gewinne konnte die AfD verbuchen, die ihren Stimmenanteil von 4,5 auf 10,1 Prozent steigerte. Die FDP legte ebenfalls deutlich zu und verbesserte sich von 5,5 auf 9,3 Prozent.

In Eggingen ist die Talfahrt für die CDU sogar noch schlimmer ausgefallen. 45,2 Prozent entsprechen einem Minus von 11,6 Prozent gegenüber 2013. Felix Schreiner erreicht 47,9 und damit 9,2 Prozent weniger als Thomas Dörflinger vor vier Jahren. Die SPD verliert 1,4 Prozent und landet bei 15,3 Prozent. Mit 23,8 % holt Rita Schwarzelühr-Sutter zwar ein deutlich besseres Ergebnis als ihre Partei, verliert aber gegenüber 2013 auch erhebliche 5,7 Prozent. Wahlgewinner sind AfD und FDP, die mit 9,7 und 9,6 Prozent Kopf an Kopf liegen. Die AfD gewann 7,4 %, die FDP fünf Prozent. Die Grünen legten 2,2 % zu und landen bei 10,9 Prozent.