In Schönenberg könnte es am Sonntag, 14. Januar – wie zuletzt in Tunau – eine sogenannte wilde Bürgermeisterwahl geben. Bis Mittwochvormittag hatte noch kein Kandidat seine Bewerbung für den Posten abgegeben, berichtet der scheidende Amtsinhaber Michael Quast.

Rund 300 Wahlberechtigte sind am Sonntag aufgerufen, auf einem Blanko-Wahlzettel den Namen einer Bürgerin oder eines Bürgers zu schreiben, den oder die sie oder er am liebsten als Rathauschef in Schönenberg sehen würde. Wer mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann, ist gewählter Bürgermeister. 50 Prozent, das seien bei einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung in Schönenberg von etwa 80 Prozent der Wahlberechtigten etwa hundert Stimmen, erläutert Michael Quast.

Wer gewählt ist, kann das ehrenvolle Amt so einfach nicht ausschlagen. „Da muss der Gewählte schon einen nachvollziehbaren Grund angeben“, erläutert Michael Quast. Erreicht kein Bürger 50 Prozent der Stimmen, findet ein zweiter Wahlgang statt, bei dem die einfache Mehrheit reicht. Kurzentschlossene Kandidaten können noch Bewerbungen abgeben.

Er selbst werde nicht wieder als Bürgermeister zur Verfügung stehen, sagt Michael Quast. Quast ist seit 16 Jahren Bürgermeister in Schönenberg, nachdem er zuvor schon lange Jahre Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter war. Wahllokal ist am kommenden Sonntag das Schönenberger Rathaus. Die Stimmabgabe ist von 10 bis 16 Uhr. Die Auszählung werde, so Michael Quast, etwa eine halbe Stunde dauern. Das Ergebnis wird dann sofort bekannt gegeben.

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