Ein auf den Schienen liegendes großes Stahlfass hat beim Basler Bahnhof St. Johann beinahe zu einem Zugunglück geführt. Laut Polizei konnte der Lokführer des Regionalzugs der SNCF gerade noch rechtzeitig eine Notbremsung einleiten, dennoch kam es zu einer Kollision mit dem Fass. Kurz nachdem der Zug zum Stillstand kam, hätten unbekannte Täter den Zug mit Sprayereien beschmiert. Auf dem gleichen Gleis fand die Polizei kurz darauf ein weiteres Stahlfass und konnte es rechtzeitig entfernen. Der Zugverkehr musste für drei Stunden eingestellt werden.

Im Kanton Aargau sind Hunderte Liter Heizöl in einen Bach geflossen

Bei einem Ölunfall in Dottikon (Bezirk Bremgarten) sind mehrere Hundert Liter Heizöl in den Bach Bünz geflossen. Laut Angaben der Polizei hatte ein Lieferant, der beim Schulhaus in Dottikon Heizöl nachfüllen sollte, den Schlauch des Tanklastwagens am falschen Anschluss angekoppelt und so das Heizöl in einen noch vollen Tank gefüllt, sodass das Heizöl in den Bachlauf floss. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um das Öl zurückzuhalten und abzuschöpfen. Bislang konnte aufgrund der Verschmutzung noch kein Fischsterben festgestellt werden.

Die Polizei im Kanton Schaffhausen hat einen überladenen Transporter mit technischen Mängeln aus dem Verkehr gezogen

Bei einer Verkehrskontrolle hat die Schaffhauser Polizei einen Lieferwagen mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen, auf dem Autos transportiert wurden. Grund waren die massive Überladung des Anhängerzuges und gravierende technische Mängel. So war laut Polizei der Längsträger des Chassis durchgerissen, die Fahrerkabine war von Rost zerfressen. Zuvor wurde ein Sattelzugfahrer mit einer Buße belegt, der eine Mikrowelle, Lautsprecher und Fan-Artikel auf der Ablage des Armaturenbretts stehen hatte, sodass das Sichtfeld massiv eingeschränkt war.

Ein aufmerksamer Passant hat im Kanton Aargau einen Einbruch verhindert

Fußspuren im Schnee und Einbruchswerkzeug haben zwei Männer überführt, die in Kölliken, Bezirk Zofingen, in einen Gewerbebetrieb einbrechen wollten. Laut Polizei meldete am Freitag ein Passant zwei verdächtige Männer mit einem Auto mit ausländischen Kennzeichen. Die ausgerückte Polizeipatrouille kontrollierte daraufhin die Männer, die keine plausible Erklärung für ihre Anwesenheit geben konnten. Die Fußspuren im Schnee und das gefundene Einbruchswerkzeug im Wagen führten schließlich zur Festnahme der 35 und 40 Jahre alten Männer.