Ertrunkener Mann im Zürichsee gefunden

Nach wochenlanger Suche konnte die Leiche eines 79-jährigen Mannes geborgen werden. Das Unglück, bei dem ein Ehepaar beim Schwimmen im Zürichsee ertrunken ist, ereignete sich Ende Juli bei Thalwil, Bezirk Horgen. Die 89-jährige Frau konnte damals nur noch tot geborgen werden. Jetzt konnte der Mann in einer Tiefe von 130 Metern mittels Spezialgeräten geortet und geborgen werden. Nach derzeitigen Kenntnisstand geht die Polizei geht davon aus, dass die Frau einen Herzinfarkt erlitt, ihr zu Hilfe eilender Mann beim Rettungsversuch ertrunken ist.

Bei Würenlingen: Schwerer Unfall mit drei Verletzten

Drei Verletzte und Totalschaden an zwei Autos ist das Resultat eines schweren Verkehrsunfalls bei Würenlingen, Bezirk Baden. Laut Kantonspolizei geriet eine 52-jährige Autofahrerin am Sonntagnachmittag auf der Strecke zwischen Würenlingen und Tegerfelden auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein entgegenkommendes Auto. Kurz darauf prallte ein nachfolgender Motorradfahrer bei der Vollbremsung gegen die beiden Autos. Alle Unfallbeteiligten mussten ins Spital gebracht werden. Eine 57-Jährige ist vermutlich schwer verletzt worden.

Zürichsee: Mann wird von Boot gerammt

Ein Schwimmer im Zürichsee wurde von einem Rennruderboot gerammt und musste mit Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert werden. Die Ruderer, die den Vorfall bemerkt hatten, setzten dennoch ihre Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Laut Polizeiangaben ereignete sich der Vorfall am frühen Samstagmorgen, als der 72-Jährige plötzlich einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf spürte. Er konnte sich gerade noch an einer Boje festhalten und sich laut bemerkbar machen. Nach einem kurzen Wortwechsel fuhren die Ruderer einfach weiter.

Polizei schnappt zwei junge Brandstifter

Die zwei Brandstifter, die bei Reigoldswil, Bezirk Waldenburg, 25 Ster Holz in Brand gesteckt hatten, konnten ermittelt werden und im Zuge dieser Ermittlungen weiterer Straftaten überführt werden. Wie die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft mitteilt, handelt es sich bei den mutmaßlichen Tätern um zwei Schweizer im Alter von 19 und 17 Jahren. Im Rahmen der Ermittlungen kamen weitere Delikte des Brandstifter-Duos ans Tageslicht. Demnach konnte ein Einbruch in einen Lebensmittelladen, diverse Sachbeschädigungen und Diebstähle geklärt werden.

Vermisster aus Eglisau wird für tot erklärt

Mehr als zwei Jahre nach seinem Verschwinden ist Gino Bornhauser aus Eglisau vom Bezirksgericht Bülach für tot erklärt worden. Zuletzt wurde der 67-jährige Mann im April 2016 in Rafz im Streit mit seinem ehemaligen Nachbarn gesehen. Dieser gestand, ihn getötet zu haben, konnte sich aber nicht mehr erinnern, wo er die Leiche, die bis dato nicht gefunden wurde, abgelegt hatte. Für die Hinterbliebenen hatte dies schwerwiegende Folgen, sie konnten bis dahin keine Leistungen wie beispielsweise Witwen- oder Waisenrente in Anspruch nehmen.

Film über Affäre um Juden-Geld

Die Lebensgeschichte des bekanntesten Whistleblowers der Schweiz ist verfilmt worden. Christoph Meili lebte und arbeitete 1997 in Baden als Nachtwächter, als er in einer Tochterfirma der Schweizerischen Bankgesellschaft historisches Aktenmaterial vor dem Zerschreddern rettete und diese Akten der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich übergab. Damit löste er eine Staatskrise aus, die dazu führte, dass die Schweizer Banken, die von Juden geraubtes Nazi-Vermögen verwalteten, eine Entschädigung von 1,25 Milliarden Dollar an Nazi-Opfer bezahlen mussten.

Fünf Verletzte bei Kollision mit Bus in Schaffhausen

Bei einem frontalen Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Auto in Schaffhausen wurden fünf Personen verletzt. Zum Unfallhergang informiert die Kantonspolizei, dass der 62-jährige Autofahrer aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal in den Bus krachte. Passanten zogen den schwer verletzten Mann aus dem Wagen, der Autofahrer sowie vier Busreisende wurden mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht. Der Wagen wurde völlig demoliert, auch der Linienbus wurde im Frontbereich massiv beschädigt.